Der
nachfolgende Bericht hat eine Besonderheit. Die
beteiligten Personen haben nicht etwas Ungewöhnliches
gesehen, sondern haben etwas dramatisches erlebt. Diese
Erscheinung fällt in die Kategorie 3 - also eine
rematerialisation der Informationsquanten als
nichttransulente Erscheinung ohne feste Oberfläche,
jedoch mit einem festen Erscheinungsbild.
Die
Namen der Personen wurden zu deren Schutz verändert.
Das
Ehepaar P. befand sich zur Zeit der Geschehnisse im
Urlaub (Sommer 1994) im norddeutschen Raum nahe der
Mittelgebirge. Dir Fahrt durch einen
LKW
Meine
Frau und ich waren im Urlaub und sind von Zeit zu Zeit
mit dem eigenen PKW zu diversen Ausflugszielen gefahren.
Auch an diesem Tag hatten wir uns ein Ziel ausgesucht dem
wir unsere Aufmerksamkeit schenken wollten. Meine Frau
hat also ein paar Erfrischungen für unterwegs eingepackt
und ich schaute derweil nach dem Wagen. So gegen 7°°
Uhr in der Frühe sind wir dann aufgebrochen.
Die
Fahrt zum Dinosaurierpark in Münchehagen war ohne
Zwischenfälle. Wir verbrachten dort einen schönen und
interessanten Tag. Ungefähr um 16°° fuhren wir dann
wieder zurüch zu unserer Pension. Die rund 130 km
Strecke sollte eigentlich keinen Menschen schrecken, aber
was uns dann passierte war dann doch sehr verwirrend.
Wir
befanden uns auf einer Landstraße ca. 35 km vor dem Ort
wo unsere Pension lag. Die Straße folgte dem leicht
hügeligen Gelände mit leichten Kurven. Ab und zu ging
es mal schwach bergauf, dann wieder bergab. Nichts
besonderes, zumal kein großes Verkehrsaufkommen war.
Um
es genau zu nehmen waren wir allein auf der Straße und
konnten so richtig schön die Landschaft genießen.
Nach
einiger Zeit bemerkten wir ca 300 m vor uns einen LKW der
sich in einer leicht ansteigenden Rechtskuve einen Hügel
hinaufbemühte. Es sah so aus als wäre er schwer
beladen. Ansonsten handelte es sich dabei um einen
mittleren LKW ( 10-Tonner) mit keinem auffälligem
Aussehen. Er war schlicht weiß mit einer kleinen
Aufschrift an die ich mich aber nicht mehr erinnern kann.
Allerdings habe ich auch nicht sonderlich darauf
geachtet. Während wir so mit ungefähr 80 km/h fuhren
hatte der LKW eine viel geringere Geschwindigkeit.
Vielleicht war er nur 40 bis 50 km/h schnell, mehr aber
auch nicht.
Dann
passierte etwas Ungewöhnliches. Für einen kurzen Moment
ließ ich mich tiefer in das Gespräch mit meiner Frau
ein und wandte ihr oft meinen Blick zu. Dadurch habe ich
für einen kleinen Augenblick den LKW vergessen. Als ich
wieder nach vorne schaute, meine Frau tat dies im
gleichen Moment wie ich, erschrak ich schrecklich. Wir
waren dem LKW bis auf 1 oder 2 Meter nähergekommen und
hatten keine Möglichkeit mehr zum Ausweichen. Der Unfall
schien unausweichlich.
Was
dann geschah war unfaßbar. Wir durchfuhren den LKW! In
unserem Wagen sitzend sind wir durch diesen LKW einfach
hindurchgerauscht. Wir konnten sehen daß er unbeladen
war. Die Plane lag auf den Spriegeln glatt an und der
Ladeboden tat sich auf Halshöhe vor uns auf. Ich weiß
sogar noch das er dreckig war, wie von Staub bedeckt,
oder feiner Erde. Es war mäßig hell in dem LKW, weil
die Plane den größten Teil des Sonnenlichts schluckte.
Es war wie in der Dämmerung - und so fühlte ich mich
auch. Für mich war es der Anfang vom Ende und glaubte zu
sterben.
"War
das unser Ende?" Diese Frage stellte sich mir
während wir gerade die Plane, die Spriegel und den
Ladeboden hinter uns ließen und durch das Führerhaus
schossen. Die Antwort kam schneller als erwartet.
Plötzlich wurde es wieder taghell und der LKW war weg.
Erst
jetzt realisierte ich das Geschehen und trat auf die
Bremse wie noch nie in meinem Leben vorher. Halb auf dem
Grünstreifen, halb auf der Straße kamen wir zum Stehen.
Wortlos sahen meine Frau und ich uns an. Ich schaute nach
einer Schrecksekunde in den Rückspiegel, sah aber keinen
LkW. Schnell stieg ich aus, immer noch im Glauben da
müsse ein LKW sein der vielleicht verunglückt ist, aber
da war keiner. Kein LKW. Weder rechts noch links der
Straße, auch nicht im Straßengraben. Als ich mich
wieder umdrehe und unseren Wagen betrachtete sah ich
keinen Schaden an ihm. Keine zertrümmerte Haube, kein
gesplittertes Glas, nicht einmal eine Delle im Blech.
Nach
einigen Minuten der Suche nach einem nicht dagewesenen
LKW stieg ich wieder in den Wagen wo sich meine Frau
befand. Sie saß einfach da und schaute sich fassungslos
um, sagte aber kein Wort. Auch ich war schweigsam und
versuchte das gerade Erlebte zu verdauen.
Weit
und breit war kein Fahrzeug auszumachen. Weder vor uns,
noch hinter uns. Urplötzlich durchbrach sie ihr
Schweigen und meinte wir sollen hier bloß verschwinden.
Das taten wir dann auch. Während der Fahrt zur Pension
waren wir sehr ruhig und redeten kaum. Erst am Abend
kamen wir wieder darauf zu sprechen. Weder meine Frau
noch ich haben eine Erklärung dafür, aber es war
gespenstisch alleine daran zu denken.
Das
war im Sommer 1994. Seitdem haben wir nie wieder darüber
gesprochen. Erst jetzt beginnen wir uns der Sache zu
stellen und fragen uns nach den Ursachen. Was es aber war
können wir nur erraten. Vielleicht haben Sie eine
Antwort darauf.
Hier
scheint es sich um einen klassischen Fall nach der
Kategorie 3 zu handeln. Informationsquanten sind
ausgefroren und haben die visuelle Erscheinung eines LKWs
wiedergegeben, die Gott sei Dank nicht total manifestiert
war. Sprich - sie war zwar sichtbar, aber nicht fester
Form wie eine Kategorie 5 Erscheinung. Ansonsten hätte
das Ehepaar P. nicht mehr ihre Beobachtung schildern
können, weil dann ein echtes Unglück geschehen wäre.
So ist
es zu einem für das Ehepaar P. sehr dramatischen
Ereignis gekommen. Vor ihnen ist ein scheinbar solider
LKW, der sich dann aber als nichtfestes Objekt
herausstellt. Ich persönlich wüßte nicht ob ich ein
paar Minuten nach einem solchen Ereignis schon wieder
Auto fahren könnte. Wahrscheinlich aber nicht.
Allerdings zeigt dieser Zwischenfall etwas ganz deutlich:
Es kann überall und zu jeder Zeit ein Ereignis dieser
Art auftreten. Gleichsam einem Gespenst ist der LKW zwar
schon einen gewissen Moment zu sehen gewesen, hat dann
aber seinen eigentlichen Charakter erst bei dem
Beinaheunfall gezeigt. Das anscheinend massive Objekt war
nicht massiv, sondern nur eine perfekte Illusion durch
Informationsquanten. So täuschend echt, daß Herr und
Frau P. glaubten in einem sehr schweren Unfall verwickelt
zu werden.
Mit
der uns bekannten Physik läßt sich dieser Fall nicht
erklären.
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