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Um es gleich vorweg zu nehmen: ich bin ein Verfechter des Hyperfluids - einer Art Äther, wenn Sie so wollen.

Die Anfänge für das Hyperfluid gehen bis auf das 3. vorchristliche Jahrhundert zurück. Schon damals wurde ein alles bestimmender und führender Stoff - der Äther - propagiert.
Dieser Äther sollte für das Licht das Medium für die Ausbreitung sein. Aristoteles (384 - 322 v. Chr.) sah im Äther das Medium für die Sternenbewegung.
Später wandelte sich das Bild vom "Äther". Er bekam bestimmte Eigenschaften zugesprochen, dann wieder abgesprochen und letztendlich war es Albert Einstein (1879 - 1955) der dem Äther das Genick brach. Das schaffte er durch zwei Prinzipien die er in seine Relativitätstheorie einfügte: das Relativitätsprinzip und die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. Aber schon 1920 schien Einstein seinen Irrtum eingesehen zu haben, auch wenn er es etwas anders ausdrückte.
Einstein hat in seiner Rede 1920 in Leiden folgendes gesagt:

"Nach der allgemeinen Relativitätstheorie ist der Raum mit physikalischen Qualitäten ausgestattet; es existiert also in diesem Sinne ein Äther. Gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie ist ein Raum ohne Äther undenkbar; denn in einem solchen gäbe es nicht nur keine Lichtfortpflanzung, sondern auch keine Existenzmöglichkeit von Maßstäben und Uhren, also auch keine räumlich-zeitlichen Entfernungen im Sinne der Physik. Dieser Äther darf aber nicht mit der für ponderable Medien charakteristischen Eigenschaft ausgestattet gedacht werden, aus durch die Zeit verfolgbaren Teilen zu bestehen; der Bewegungsbegriff darf auf ihn nicht angewendet werden."

Das heißt, Einstein hat einem Äther, wie immer der jetzt auch beschaffen sein sollte, einen Platz in der Wissenschaft eingeräumt! Zwei Punkte müssen aber dazu genannt werden.

1. Trotz des Eingeständnissens eines Äthers durch Einstein wurde der Gedanke danach nur selten aufgegriffen. Praktisch ließ sich kein Forscher mehr mit einem Äther ein, bis auf wenige Ausnahmen (Phillip Lennard et. al.).
Das mag an dem Umstand liegen, daß Einstein den Ausdruck "Äther" nie wieder benutzte.

2. Offiziell existieren an den Universitäten keine Ätherforscher, außer vielleicht für Wissenschaftsgeschichte. Nahezu alle Arbeiten stammen daher nach der Relativitätstheorie von privaten Ätherforschern.


Das sollte nachdenklich stimmen, zumal der Begriff Äther sich immer wieder in Arbeiten von angesehenen Wissenschaftlern wiederfindet. Man umschreibt ihn nur ein wenig. Zwischen den Zeilen ist er aber doch zu finden.
Die Quantenphysik macht sich Gedanken um den Quantenschaum, einem im Vakuum aus permanent entstehenden und sich wieder vernichtenden Teilchenzoo. Das ist aber nur ein Beispiel von Vielen, die ich aber hier nicht aufführen möchte.

Doch nun zum Hyperfluid, den Sie als einen Nachfahren des Äthers ansehen können, obwohl er doch sich von diesem unterscheidet. Das liegt an seinen Eigenschaften.


Die Grundlegenden Eigenschaften des Hyperfluid:

  1. Das Hyperfluid hat die Kristallgitterstruktur eines Tetraeders
  2. Das Hyperfluid hat unterschiedliche Dichten in unterschiedlichen Raumbereichen, die durch Masseansammlungen, oder auch spontan bedingt sein können
  3. Das Hyperfluid hat Eigenschaften eines Supraleiters. Es wird bei Geschwindigkeiten oberhalb der Lichtgeschwindigkeit supraleitend, das heißt, es wird kein Widerstand gegen einen beschleunigten Informationsquant geleistet.
  4. Das Hyperfluid könnte eine Rolle bei der Übertragung der Gravitation eine Rolle spielen. (noch hypothetisch)
  5. Das Hyperfluid verhält sich ähnlich einer Flüssigkeit
Die Grundstruktur dürfte einem Tetraeder entsprechen, da dieses die stabilste Form ist mit gleichzeitig den wenigsten Kanten und Eckpunkten.
Jetzt dürfen Sie sich es aber nicht so vorstellen, das der Raum als solchem eine Struktur aufweist, sondern "etwas" in ihm hat eine Struktur. Der Raum ist absolut und unveränderlich. Er kann sich nicht biegen, krümmen, oder sonst noch etwas. Aber das Hyperfluid in ihm ist dazu in der Lage.
Das ich das Etwas in Anführungszeichen gesetzt habe hat seinen Grund. Es ist kein Objekt in dem Sinne von Materie, sondern im Sinne einer Eigenschaft.
Es mag im ersten Moment auf Sie befremdlich wirken, aber es scheint sich eine Struktur im Raum zu befinden die aus nichts anderem als einer Eigenschaft besteht. Wohlgemerkt, die Eigenschaft des Hyperfluids, nicht die Eigenschaft des Raumes! DerRaum hat keine weiteren Eigenschaften außer drei Dimensionen zu haben.
Die Sache wird aber verständlicher, wenn wir uns das Hyperfluid wie ein Spielbrett vorstellen. Dort haben Sie vorgegebene Felder die Sie zum Setzen Ihres Spielsteines benutzen dürfen. Dieses Spielbrett ist zwar im Raum, aber nicht der Raum selbst. So kann man sich das Hyperfluid bildlich vorstellen. Nur daß das Hyperfluid 3-dimensional ist und nicht flach wie ein Spielbrett.


Hyperraumstruktur: Das Tetraeder

Die Punkte - entsprechend den Spielfeldern auf dem Spielbrett - haben dabei einen bestimmten Abstand zueinander. Dieser Abstand bewegt sich meines Erachtens um die Planck-Länge. Allerdings variiert der Abstand zwischen diesen Punkten (im Bild mit P1 bis P4 bezeichnet) ein wenig. Das bringt uns zu einer weiteren Eigenschaft des Hyperfluids - seiner scheinbaren Dichte. Diese Dichte ( rs = Rho s; s für scheinbar) bezieht sich aber nur auf den mittleren Abstand zwischen den Punkten und nicht auf eine Masse. Daher nur "scheinbare Dichte". Das hat aber gravierende Folgen, wenn sich etwas Materielles zwischen den Punkten bewegt. Dazu komme ich gleich.
Die nächste Eigenschaft spielt sich direkt an den Eckpunkten ab. Egal was sich dort befindet, es muß einen gewissen zeitraum abwarten bevor es weiter kann. Zwischen den Punkten ist es, was auch immer, instantan unterwegs - sprich, ohne jeglichen Zeitverlust. Dazu ein Beispiel.
© 2007 / 2008 by Dirk Kalinka Stellen Sie sich Bitte vor, sie gehen eine Straße entlang. Auf dieser Straße sind Kästchen eingezeichnet. Nun können Sie zwar zwischen den Kästchen so schnell gehen wie Sie möchten, aber auf jeder Linie müssen Sie 0,1 Sekunde stehen bleiben. Nun werden Sie schneller. Sie gehen nach jedem Kästchen etwas schneller, was einer Beschleunigung gleichkommt. Für einen Außenstehenden sieht das dann folgendermaßen aus.
Sie stehen in der Graphik oben an der linken Seite und gehen los. Sie gehen genau 1 Kästchen in einer Sekunde und verweilen 0,1 Sekunden bevor Sie weitergehen. Da Sie beschleunigen schaffen Sie danach 2 Kästchen in einer Sekunde. Der Beobachter registriert aber nicht, daß Sie bei jedem Kästchenende eine kleine Pause von 0,1 Sekunden machen. Er sieht nur das Endergebnis: 2 kästchen in einer Sekunde. So geht das eine Weile weiter und Sie beschleunigen inzwischen richtig gut. Ab wann kann der Beobachter feststellen, daß etwas nicht ganz so ist wie er es sieht? Dazu muß sich unser Beobachter eine Notiz machen.
Wenn SIe schon "Der Prometheus-Effekt" gelesen haben, so kennen Sie noch die Tabelle. Zur Erklärung warum die Wartezeiten an den Punkten einen gravierenden Einfluß haben, will ich sie dennoch nochmal heranziehen.
In meinem Beispiel gehe ich mal von einer Wartezeit von 0,1 Sekunden aus. Sie können länger auf einem Eckpunkt stehen bleiben, aber niemal weniger. Das würde folgende Erscheinung für einen außenstehenden Beobachter zur Folge haben.
Gesetzt den Fall Sie beschleunigen zwischen den Punkten immer um 1 m/s, so würde nebenstehende Tabelle dabei herauskommen. Unser Beobachter macht also die nebenstehende Aufzeichnung.

Vom 1. Teilstrich (Anfang 1. Kästchen) bis zum 2. Teilstrich (Ende 1. Kästchen / Anfang 2. Kästchen) brauchen Sie 1 Sekunde.
Vom 2. Teilstrich bis zum 3. Teilstrich brauchen Sie ebenfalls nur 1 Sekunde.
So geht das ganze weiter bis zum Teilstrich 56. Dort scheinen Sie auf einmal nicht mehr schneller zu werden. Sie kommen nicht über eine Geschwindigkeit von 10 m/s (Meter pro Sekunde) hinaus.
Daraus kann der Beobachter nun 2 Schlüsse ziehen.
1. Materie kann sich nicht schneller als 10 m/s bewegen.
2. Die Masse des Objektes vergrößert sich ins unendliche.

Das wäre im Prinzip das was Einstein auch in seinen Relativitätstheorien sagt.
Teilstrich Verweildauer Beschleunigung
0 0 0 m/s
1 1 1 m/s
3 0,5 2 m/s
7 0,333 3 m/s
11 0,25 4 m/s
16 0,2 5 m/s
22 0,1666 6 m/s
29 0,143 7 m/s
37 0,125 8 m/s
46 0,111 9 m/s
55 0,1 10 m/s
65 0,1 10 m/s
75 0,1 10 m/s
Es ist schon erstaunlich, daß ich zu den gleichen Ergebnissen komme, zumal ich die Einsteinschen Theorien nicht unterstütze. Erstaunlicher ist jedoch, daß dabei weder der Raum sich ändert, noch die Zeit. Wenn man jetzt für die Abstände zwischen den einzelnen Punkten die Planck-Länge zur Grundlage macht und für die Wartezeit die Planck-Zeit, so erhält man durch einfache Division auf den Wert der Lichtgeschwindigkeit.
Für die Mathematiker unter uns ist links die Berechnung dazu. Eventuelle Differenzen im Ergebnis, wenn man die Formel mit gegebenen Werten durchrechnet, ergeben sich aus leichten Rundungsfehlern. Das Ergebnis entspricht aber immer der Lichtgeschwindigkeit. Dabei ist lp die Planck-Länge und tp die Planck-Zeit. Die scheinbare Dichte des Hyperfluids r = 1 ist dann erreicht, wenn lp/tp = c ergeben.
Doch wenn sich die Abstände zwischen den Punkten des Hyperfluids verändern können, so wie ich es annehme, so ändert sich demzufolge auch die Lichtgeschwindigkeit. Dieses müßte man auch messen können. Tatsächlich hat bisher kein einziger Meßversuch einen mit einem vorher stattfindenden Meßversuch identischen Wert für die Lichtgeschwindigkeit geliefert! Wenn man sich die Liste der der bisherigen Messungen ansieht scheint es sogar eine gewisse Varianz zu geben. Das können Sie unter "Die Lichtgeschwindigkeit" nachlesen.
Bisher haben wir also zwei Eigenschaften. Die Eine wäre eine Struktur eines Tetraeders; die Andere die durch die verschiedenen scheinbaren Dichten bedingte veränderliche Lichtgeschwindigkeit.
Die dritte Eigenschaft des Hyperfluids ist gleichzeitig seine herausragenste. Ab der Lichtgeschwindigkeit wird das Hyperfluid transparent, oder supraleitend wie ich es ausdrücke. Zwar kann Materie nicht schneller als die Lichtgeschwindigkeit sein, aber die von mir vorhergesagten Informationsquanten schon. Im Gegenteil - in Reinform sind sie sogar nur bei Überlichtgeschwindigkeit anzutreffen. Das heißt, im Hyperraum - der ja nur durch die Lichtgeschwindigkeit von unserem sichtbaren Universum abgetrennt ist - sind nur Informationsquanten zu finden. Keine Materie ist hier zu sehen, kein Licht erhellt die Dunkelheit.
So trostlos sich das im ersten Moment anhört, so real ist es aber. Wieso dem so sein kann, erkläre ich in den Kapiteln "
Neue Gedanken zum Weltbild" und "Informationsquanten - eine Betrachtung der Information".
Aber zurück zu der Eigenschaft "supraleitend". Wie bei einem Supraleiter, der ab einer genügend tiefen Temperatur seinen elektrischen Widerstand verliert, so verliert das Hyperfluid seinen Widerstand gegenüber Informationsquanten ab einer gewissen Geschwindigkeit. Das bedeutet, wenn die Materie - die ich aus Informationsquanten aufgebaut sehe - bis an die Lichtgeschwindigkeit beschleunigt wird, kann sie durch bestimmte Umstände die Grenze durchbrechen und sich - aufgelöst in Informationsquanten - mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen. Die Grenze ist hier wieder nur die Lichtgeschwindigkeit, die ja auch unser sichtbares Universum vom uns umgebenden Hyperraum trennt.
Aber, werden Sie jetzt vielleicht sagen, wie kann "es", das Informationsquant, denn die Grenze durchbrechen?
Das ist relativ einfach und gleichzeitig kompliziert. Was hier wie ein Widerspruch klingt läßt sich aber durch einen einfachen Vergleich darstellen. In unserer Denkweise sind wir Menschen recht eingeschränkt. Wir denken zu häufig in "Schubladen". Das soll keine Beleidigung an Sie sein, sondern ist einfach die Natur des Menschen. Mit dieser Methode hat er sich schließlich in der Natur behauptet und überlebt. Wenn - dann; eine hilfreiche Unterscheidung, wenn es darum geht als Lebewesen nicht in die Fänge eines Raubtieres zu gelangen. Aber hier müssen wir differenzieren. Wir haben mehr Möglichkeiten als nur "wenn" - "dann".
Dazu mein Beispiel.
Sie erinnern Sich noch an das Beispiel mit den Kästchen auf der Straße. Sie gehen also wieder diese Kästchen ab. Aber diesmal hat der Zeichner der Kästchen ein wenig geschludert. Die Kästchen sind nicht alle gleich groß, sondern leicht unterschiedlich. Mal sind sie etwas kleiner, mal etwas größer. Dann würde unser Beobachter an Ihnen folgende Feststellung machen. Die ersten Kästchen haben Sie beschleunigt bis zu Ihrer Höchstgeschwindigkeit. Dann waren Sie auf einmal weg, um dann einige Kästchen weiter wieder aufzutauchen. Was ist geschehen?
Denken Sie immer daran, daß unsere Wahrnehmung nur für Geschwindigkeiten bis zur Lichtgeschwindigkeit geschaffen ist! Das ist auch der Schlüssel zum Lösen des Problems. Sie haben die Lichtgeschwindigkeit überschritten, als Sie durch ein größeres Kästchen gegangen sind. Damit waren Sie für den Beobachter kurzzeitig außerhalb der Wahrnehmungsgrenze - ergo, nicht mehr da. Nachdem Sie jedoch wieder in ein kleineres Kästchen gekommen sind waren Sie auch wieder wahrnehmbar.
Dieses Beispiel hakelt ein wenig. Das gebe ich zu, zumal Sie Sich ja nicht in Informationsquanten aufgelöst haben, sondern nur unseren Wahrnehmungsbereich verlassen haben. Aber es dient auch nur als Vorbereitung auf die eigentliche Erklärung. Die sieht etwas komplizierter aus, wird aber analog zu den Kästchen ablaufen.

Das Hyperfluid ist in seiner Grundstruktur nicht exakt gleichmäßig, sondern kann durch Masseansammlungen (und zum Teil auch spontan) seine scheinbare Dichte verändern. Das heißt, es wird verändert durch eine Masse. Damit verändern sich die Abstände zwischen den Punkten. Wir erinnern uns: zwischen den Punkten ist die Geschwindigkeit unendlich. Nur an den Punkten muß eine gewisse Zeit abgewartet werden. Wenn jetzt in einem bestimmten Bereich aber eine andere Dichte, also andere Abstände, vorliegen, so ändert es die Geschwindigkeit. Das liegt am Impulserhaltungssatz. Da die Energie innerhalb eines Systemes immer gleich sein muß, dieses aber hier gestört wird durch die Änderung der Abstände der Hyperfluidpunkte, so muß die Geschwindigkeit ansteigen, wenn die Abstände sich vergrößern. Im Gegenzug verringert sich die Geschwindigkeit bei Verkürzung der Abstände. Das hat aber gravierende Auswirkungen auf Materie. Zwar kann sich Materie auch unterhalb der Lichtgeschwindigkeit bewegen, was wir auch als normal empfinden, aber nicht schneller. Wird sie schneller als die Lichtgeschwindigkeit, so muß sie ihren materiellen Charakter aufgeben und sich in reine Informationsquanten aufspalten. Diese können sich dann unbehelligt fortbewegen. Da ihnen, den Informationsquanten, durch das Hyperfluid oberhalb der Lichtgeschwindigkeit keinen Widerstand mehr entgegengesetzt werden kann, können sie bis zu unendlich schnell sein.
Das ist aber noch nicht alles. Der Sprung in den Hyperraum ist keine Einbahnstraße, sondern kann ebenso in die andere Richtung erfolgen. Durch eine Schwankung in der Dichte können Informationsquanten auch wieder "ausfrieren". Ausfrieren schreibe ich extra in Anführungszeichen, weil es anschaulicher ist als rematerialisieren. Das soll aber das gleiche bedeuten: Materie entsteht aus Informationsquanten, die langsamer als die Lichtgeschwindigkeit sind.
Das sind jetzt schon drei Eigenschaften des Hyperfluids.
Eine vierte Eigenschaft bedarf noch einiger Überlegungen und Berechnungen meinerseits. Das wäre die Rolle des Hyperfluids bei der Übertragung der Gravitation.
Das ich sie nicht zu den elementaren Kräften zähle, wie die starke und schwache Wechselwirkung sowie die elektromagnetische Wechselwirkung, hat seine Gründe. Da bin ich übrigens nicht allein. Immer mehr wird der Gedanke die Gravitation als eine anziehende Kraft zu sehen abgelegt. Zwei Mitstreiter in dieser Sache sind Erwin Kohaut und Walter Weiss. Der Erstgenannte ist Physiker, der Zweite Philosoph. Beide versuchen das Rätsel Gravitation auf naturphilosophische Weise zu erklären.
In wie weit jetzt mein Hyperfluid bei der Übertragung eine Rolle spielt ist noch ungewiß. Hierzu habe ich zwar schon einige Ansätze, die auch vielversprechend scheinen, aber es ist dennoch zu früh etwas darüber zu schreiben. Hier müssen noch weitere Gedanken gemacht und anschließend in eine erklärbare Form gebracht werden.
Bisher habe ich nur die vage Vermutung der Gravitationsübertragung via Informationsquanten. Allerdings nicht in Form von Kräfte übertragenden Teilchen (Quanten im Sinne der Quantenmechanik), sondern als System gleichberechtigter Information über einen Zustand. Das will ich aber jetzt noch nicht weiter vertiefen.
Dennoch will ich gleich dazu etwas noch erwähnen. Eduard Krausz hat ein interessantes Experiment zur Gravitation gemacht. Dabei scheint es ihm gelungen zu sein die Gravitation, zumindest teilweise, abzuschirmen. Das ist insbesondere deswegen interessant, weil weitere Versuche das gleiche Ergebnis brachten. Auch andere Versuchsaufbauten wurden benutzt - mit gleichem Ergebnis. Versuche anderer Wissenschaftler brachten vergleichbare Ergebnisse.
Bei dem Versuch von Krausz wurde ein Bleikörper in einen runden Titankörper eingeschlossen. Zwischen den beiden Körpern befand sich als Abschirmung gegen Luftturbolenzen ein Blechzylinder. Der Bleikörper hingegen hing an einer feinen Waage frei in diesem Blechkörper. Wurde der Titankörper, der sich wie ein Rohr um den Bleikörper befand, in Rotation ( > 80.000 rmp) versetzt, so verlor der Bleikörper an Gewicht. Scheinbar hatte die Rotation des Titanrohres die Gravitation - wie auch immer - zumindest verringert.
Nun sieht Eduard Krausz die Gravitaton als einen auf die Körper strömenden gravitationsäther an, wo ich aber so meine Zweifel habe. Wenn schon ein Äther, dann aber einen der selbst keine Wirkung hat. Diese hätten anerkannten Wissenschaftler schon entdecken müssen. Ich arbeite zwar auch mit einem dem Äther verwandten Stoff, dem Hyperfluid, aber das Hyperfluid selbst hat keine "Kraft" - gleich welcher Art.
Der Versuch von Eduard Krausz brachte mich jedoch auf einen Gedanken. Könnte das Hyperfluid nicht auch die Eigenschaft einer Flüssigkeit haben? Wenn dem so ist, dann würde der rotierende Titanzylinder das Hyperfluid ein Stück weit verdrehen. Dadurch würde sich der Weg, den ein Informationsquant bräuchte um den Zylinder zu erreichen, verlängern. Gleichzeitig aber auch den Eintrittswinkel verringern. Das könnte zu dem Gewichtsverlust geführt haben.
Doch auch hier sind weitere Gedanken nötig, um ein vollständiges Bild abzuliefern.


Ein kurzes Fazit:

Das Hyperfluid scheint mit einer Reihe von Eigenschaften ausgestattet zu sein. Die Herausragenste ist seine Fähigkeit ab einer Geschwindigkeit jenseits der Lichtgeschwindigkeit für Informationsquanten "transparent" zu werden. Gleichsam elektrischem Strom einem Supraleiter können sich Informationsquanten dann ohne Widerstand bewegen und unendliche Geschwindigkeit erreichen. Nur hier, im superluminalen Bereich der Geschwindigkeiten, können Informationsquanten in Reinform existieren. Darunter werden sie zu Materie, oder das, was wir als solche detektieren. Eine Ausnahme davon bilden Photonen. Dazu jedoch an anderer Stelle mehr.
Ansonsten ist das Hyperfluid kein fester Körper - kein Schwamm oder Schaum - sondern eine Eigenschaft. Aber keine Eigenschaft des Raumes, sondern
im Raum. Darüber hinaus hat das Hyperfluid einen Einfluß auf die maximale Geschwindigkeit von Materie. Dieses habe ich oben plausibel darlegen können.
       

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