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Unter dem Begriff Hyperzeit kann man sich im ersten Moment nicht viel vorstellen. Dabei ist sie gar nicht so schwer zu verstehen.
Nur ihre Auswirkung mag uns ein wenig befremdlich vorkommen, da sie nicht eine fortschreitende Zeit ist - so wie wir sie gewohnt sind - sondern entweder als ein Sammelsurium aller Zeiten zu verstehen ist, oder das Fehlen von Zeit allgemein.
Um die Hyperzeit genauer zu skizzieren will ich noch einmal den Minkowski-Einstein-Raum bemühen. Dieser dient aber nur als mathematisches Kunstrukt und spiegelt nicht die Realität wieder. Dieses sollten Sie stets im Auge behalten, um nicht in die Versuchung zu geraten unseren Raum als konkret zweigeteilt anzusehen. Das ist er nämlich nicht.
In der nebenstehenden Graphik sind die Raumachsen (x, y, z) auf eine Ebene gelegt worden und bilden eine Linie. Senkrecht dazu steht die Zeitachse (t). Die maximale Entfernung zu den Raumachsen und der Zeitachse bildet ein Winkel von 45°, der auch die maximale Geschwindigkeit angibt die einTeilchen (oder auch elektromagnetische Welle) annehmen kann. Es ist die Lichtgeschwindigkeit.
Der Bereich der durch zwei gelbe Dreiecke gebildet wird ist durch unsere Sinne zu erfassen. Es ist unser Universum. Alles was sich schneller als die Lichtgeschwindigkeit bewegt ist nicht mehr durch unsere Sinne zu erfassen. Es befindet sich im Hyperraum. Dieser ist nur durch die Geschwindigkeit von uns getrennt - durch sonst nichts!
Aber welche Zeitabläufe geschehen im Hyperraum? Einstein sah in seiner Relativitätstheorie die Zeit bei Geschwindigkeiten höher als der Lichtgeschwindigkeit als rückläufig an. Sie würde also einen negativen Wert annehmen und rückwärts verstreichen.
Aber stimmt diese Annahme? Meines Erachtens nicht.
Dazu müssen wir uns die Graphik genauer ansehen. Die Zeitachse steht senkrecht auf den Raumachsen. Die Zeit hat also den größten
© 2007 / 2008 by Dirk Kalinka
Abstand zu den Raumachsen den sie überhaupt haben kann. Bei einer Beschleunigung - so sagt es Einstein - verlangsamt sich der Ablauf der Zeit. Bei exakt Lichtgeschwindigkeit sah er den Nullpunkt.
Das heißt, es wäre keine Zeit mehr vorhanden. Wäre man schneller als Lichtgeschwindigkeit, so würde sich der Prozess umkehren und die Zeit rückwärts laufen. Aber kann eine rückläufige Zeit überhaupt existieren?
Nein!
Betrachten Sie die Graphik. Unser sichbares Universum wird aus zwei Dreiecken gebildet. Das obere Dreieck steht für die Zukunft, daß was uns noch wiederfahren wird. Das untere Dreieck steht für die Vergangenheit. Daneben befindet sich der Hyperraum. Wie wir sehen können hat der Hyperraum eine Besonderheit. Während unser Universum sich jeweils nur auf einer Seite der Raumachsen befindet - entweder nach oben mit voranschreitender Zeit, oder nach unten mit schon abgelaufener Zeit - so hat der Hyperraum Kontakt zu beiden Seiten der Zeit! Daraus ergibt sich folgender Sachverhalt: Wenn ein Raum gleichzeitig Zugang zu vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Zeiten hat, so ist das gleichbedeutend mit einer Zeit, die alle Zeiten (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) beinhaltet. Dieses wiederum bedeutet, der Raum (Hyperraum) hat keine Zeit im Sinne von vorranschreitender Zeit, sondern eine Hyperzeit. Da alle Zeiten in einem Raum sind könnte man keine bestimmte Zeit mehr feststellen, da alle Zeiten gleichberechtigt sind. Daraus folgt für uns Menschen eine Zeitlosigkeit, die man sich nur sehr schwer vorstellen kann.
Die Graphik rechts verdeutlicht die Hyperzeit mittels eines hypothetischen Teilchens.
Beim Überschreiten der Lichtgeschwindigkeit verliert der Raum die Bindung an eine zeitliche Folge. Dieses gilt jedoch nur für Teilchen mit virtueller Masse (nicht imaginäre Masse - das ist ein ganz anderer Schuh), da diese Teilchen sich mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen können. Imaginäre Massen müssen immer Überlichtgeschwindigkeit besitzen, wenn sie existieren wollen. Gelangen sie darunter, hören sie auf zu existieren! Teilchen mit virtueller Masse hingegen können auf beiden Seiten der Lichtgeschwindigkeit existieren, jedoch bilden sie bei Unterlichtgeschwindigkeit Photonen (
g) aus, die eine Sonderform der Informationsquanten (gi ) darstellen.
Bleiben wir jedoch bei unserem Teilchen mit virtueller Masse, dem Informationsquant. Der Hyperraum verhält sich gegenüber unserem sichtbaren Universum wie ein um 45° gedrehter Raum. Nur die Zeitachse bildet seine Basis. Diese nimmt über die gesamte Breite den Hyperraum ein und bestimmt damit die Hyperzeit.
© 2007 / 2008 by Dirk Kalinka
Wenn das Informationsquant in den Hyperraum gelangt, so beschleunigt es instantan (ohne Zeitverlust) auf unendliche Geschwindigkeit (v = :). Dabei geschieht folgendes. Unser Teilchen ist damit so schnell, daß es an allen Orten gleichzeitig sein kann. Noch interessanter: Es ist nicht nur an allen Orten gleichzeitig, es durchfliegt sozusagen alle Zeiten gleichzeitig! Damit ist die Zeit de facto aufgehoben, oder durch die Hyperzeit (eine Zeit die alle Zeiten beinhaltet) definiert. Unser Teilchen ist zu einer Quantenschwebung geworden.
© 2007 / 2008 by Dirk Kalinka
Hyperzeitformel
In der nüchternen Mathematik sieht das dann folgendermaßen aus.
Die Zeit an einem bestimmten Punkt im Hyperraum (t
hyp(Px)) ist definiert durch die Summe der Punkte im Hyperraum dividiert durch den zu bestimmenden Punkt. Da die Summe der Hyperraumpunkte unendlich ist, ist eine Division durch 1 ebenfalls unendlich. Hier wird die Zeit direkt über die Anzahl der Hyperraumpunkte ermittelt. Das ist auch zulässig, da im Hyperraum die Geschwindigkeit stets unendlich (v = :) ist. Somit kürzt sich der Geschwindigkeitsfaktor gegenseitig aus der Formel.

Diesen Zustand kennt man auch bei Objekten mit realer Masse, zum Beispiel Elektronen. Diese können ebenfalls zwei Zustände gleichzeitig einnehmen. Ein Elektron kann so viel Energie, oder gleichzeitig wenig Energie besitzen. Nur die Betrachtungsweise des Elektrons kann hier Abhilfe schaffen. Mit der Beobachtung wird per Messung ein Zustand festgelegt, der zweite Zustand vernichtet. Dieses wiederum funktioniert aber auch nur bei mit reeller Masse behafteten Teilchen. Allerdings hat dieses Beispiel einen Haken: Es ist hier die Eigenschaft des Elektrons gemeint zwei Zustände zu erlauben. Das hat nichts mit Zeit zu tun. Das Elektron bewegt sich auch nicht mit Überlichtgeschwindigkeit. Dieses Beispiel soll nur verdeutlichen, daß Physiker durchaus solche Kuriositäten kennen
Das Informationsquant ist also immer in alle Zeiten vorhanden. Daraus läßt sich schlußfolgern, das Informationsquanten zu jedem Ereignis existieren das entweder schon geschehen ist, gerade geschieht, oder noch geschehen wird. Damit ist der Hyperraum durch die Hyperzeit charakterisiert, da nur hier Informationsquanten ungebunden (Erklärung dazu im Kapitel Informationsquanten) existieren können.


Fazit:

Der Hyperraum ist entgegen Einstein seiner Behauptung nicht mit einer negativ verlaufenden Zeit gefüllt. Zwar hat Einstein nie von einem Hyperraum gesprochen, aber er sah Geschwindigkeiten oberhalb der Lichtgeschwindigkeit als nicht gegeben an. Für ihn waren sie nicht sinnvoll und somit nicht nötig. Daher hat er auch sich strikt gegen die "unheimliche Fernwirkung" gesträubt und versucht sie zu widerlegen. Aber inzwischen mehren sich die Stimmen die einen Hyperraum in betracht ziehen. Darin sehen zwar die jeweiligen Wissenschaftler etwas anderes, aber immer einen besonderen, ausgesprochenen Raum mit ganz eigenen Eigenschaften. In meiner Betrachtung ist der Hyperraum nur durch die Geschwindigkeit von uns getrennt. Das ist sicher im ersten Moment als primitiv zu nennen, aber erklärt mit den sich daraus resultierenden Möglichkeiten mehr als alle anderen Vorschläge. Aus meinen Betrachtungen ergibt sich eine Hyperzeit - und das sogar zwingend! Weiterhin ergibt sich aus der Betrachtung des Hyperraumes eine Hyperzeit, die alle Zeiten beinhaltet.
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind hier ein Zustand, aber keine messbare Größe mehr.
Eine Uhr in den Hyperraum mitzunehmen würde keinen Sinn machen, da hier die Analogie zu einem kausal verlaufenden Geschehen nicht mehr gegeben ist. Hier existieren nur noch Informationen über Geschehen - vergangene, gerade passierende, oder zukünftige Ereignisse. Dabei wird aber die Kausalität nicht verletzt. Der Grund dafür ist recht einfach. Selbst wenn es uns Menschen geänge die Informationen zu einem Ereignis zu verändern, so würde es nichts bringen. Wir würden nur die Information darüber ändern, aber nicht das Geschehen als solchem. Wenn Sie ein Photo von Sich nehmen, wo Sie zum Beispiel als Kind abgebildet sind, so haben Sie eine Information (wenn auch nur indirekt) über Sich in der Hand. Selbst wenn Sie das Bild zerreißen passiert Ihnen nichts. Sie werden nicht ebenso in Stücke gerissen, nur weil Sie das Photovon sich selbst zerstört haben. Sie haben nur die Information wie Sie als Kind aussahen zerstört. Hyperzeit birgt also nicht das Risiko einer Kausalitätsverletzung. Ausnahmsweise stimme ich hier Einstein zu, der ja immer davon ausging daß Kausalität gewährleistet sein muß. Selbst wenn wir ein zukünftiges Ereignis betrachten können, so ist darin keine Verletzung der Kausalität gegeben, weil wir nur die Information über dieses Ereignis haben, es aber nicht beeinflussen können. Ein Beispiel über die Nichtfähigkeit zur Beeinflussung solcher Informationen mögen hier die Ägyptischen Flugzeugmodelle sein, die im Museum zu Kairo zu sehen sind. Sie sind eine exakte Kopie eines Hochdeckers mit senkrecht (!) stehender Leitflosse. Kein Vogel und kein Insekt haben solche körperlichen Merkmale. Das heißt, die Ägypter waren in der Lage ein Modell - ein Abbild - von einem Flugzeug zu schaffen, haben aber nie ein Flugzeug real gebaut. Dafür war die damalige Technik nicht mal ansatzweise ausreichend. Ebenso hat die präkolumbische Kultur in Südamerika solche Flugzeuge wahrgenommen. Sie schufen ihre Modelle davon aus Gold - einem Material das nur für göttliche Symbole benutzt wurde.
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Flugzeugmodelle im Goldmuseum Bogota. Eingefügt sind Strichzeichnungen einiger moderner Kampfflugzeuge.

Diese Flugzeugmoddelle werden von den Archäologen gerne als Insektennachbildungen betitelt. Allerdings wird dabei verschwiegen, daß in Kolumbien nie ein Insektenkult existiert hat. Auch der Detailreichtum der Modelle entspricht allem anderen als einem Insekt. Zwar haben durchaus einige Insekten einem dem Deltaflügel ähnlichen Aufbau, aber kein Insekt hat ein senkrecht stehendes Leitwerk. Auch besitzen Insekten keine Triebwerke. Die Unterteilung der Modelle in ein "Cockpit" und einen separaten Frachtraum sieht eher nach einem modernen Flugzeug aus. Techniker der NASA haben anhand von Nachbildungen die Flugtauglichkeit dieser Modelle nachgewiesen. Woher sollten vor über 1000 Jahren Menschen Ahnung von Aerodynamik haben, wenn sie es nicht irgendwie gesehen haben? Sie haben es gesehen, als ausgefrorenen Informationsquanten die ihnen die perfekten Bilder eines modernen Flugzeugs lieferten.

Technisch nutzen konnten sie es nicht, aber sie haben es in ihren Götterglauben mit diesen Modellen verewigt. Über eine eventuelle technische Nutzung jedoch an anderer Stelle mehr.
Letzendlich war es die Hyperzeit im Hyperraum die ihnen die Information über das Aussehen moderner Maschinen gab. Auch heute noch werden "Dinge" beobachtet die sich einfach Phantastisch anhören. Auch sie sind mit den Informationquanten, der Hyperzeit und dem Hyperraum erklärbar. Wir sollten uns also nicht dagegen sträuben diese Tatsachen zu akzeptieren.

       

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