Anfang der
70iger Jahre schuf Dr. Rupert Sheldrake ein neues
Verständnis über die Morphischen Felder. Die
Grundidee dazu ist hingegen nicht neu.
Bis in Ende der 20iger Jahre des letzten
Jahrhunderts waren Morphischen Felder bei den
Biologen ein alltägliches Mittel, um die
Formgebung bei Lebewesen zu erklären. In der
Theorie sollten nicht näher bestimmte
"Felder" die Form eines Lebewesens von
Natur aus bestimmen. Damit wurde zum Beispiel die
Regenerationsfähigkeit bestimmter Amphibien,
sowie die Regulation der embryonalen Entwicklung
von der Keimzelle bis zum fertigen Individuum
erklärt. Aus einer einzelnen Zelle einer Pflanze
(Keimzelle) wird eine ganze Pflanze, mit
unterschiedlich spezialisierten Zelltypen. Aber
dieser Vorgang ist nicht umkehrbar. Aus einer
"Keimzelle" kann zwar eine
"Blattzelle" werden, aber aus einer
"Blattzelle" zum Beispiel keine
"Stängelzelle", oder wieder eine
"Keimzelle".
Als dann die DNA entdeckt wurde kam das
"Aus" für die Morphischen Felder. Mit
der DNA ließ sich scheinbar der gesamte
Entwicklungsverlauf einer jeden Kreatur erklären
- von der Befruchtung bis hin zum adulten
Lebewesen. Auch die Regenerationsfähigkeit
einiger Spezien konnte damit erklärt werden.
Anfang der 90iger Jahre entdeckte Christine
Nüsslein-Volhard (Nobelpreis 1995 für Medizin)
sogenannte Morphogene, die die Differenzierung
der einzelnen Zellen eines Lebewesens während
der Entwicklung steuern sollen.
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Dr. Rupert
Sheldrake, britischer Biologe und Autor
zahlreicher Bücher (Bild mit freundlicher
Genehmigung von Dr. Rupert Sheldrake)
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Nach Ansicht von Dr.
Rupert Sheldrake ist das Morphische Feld ein
nicht näher definiertes Feld, das für die
Formgebung (Lebewesen und anorganische
Materialien, aber potentiell auch
gesellschaftlich), und damit für die Entwicklung
von Strukturen allgemein, verantwortlich ist.
Leider wurden seine Arbeiten zu den
Morphischen Feldern als
"pseudowissenschaftlich" eingestuft und
kaum beachtet.
Die "anerkannte Wissenschaft"
hat hier meines Erachtens Dr. Sheldrake Unrecht
getan.
Als ich anfing meine Theorie zu
formulieren wußte ich noch nicht viel über
Morphische Felder. Zwar hatte ich vor grauer
Urzeit mal davon gehört, aber sie nicht weiter
beachtet.
Nachdem ich eine grobe Vorstellung meiner
Theorie vom Prometheus-Effekt fertig gestellt
hatte, schickte ich sie einer befreundeten
Autorin in Österreich. Zweck der Aktion war
eigentlich nur, um zu erfahren was sie davon
hielt.
Neben einer Begeisterung für diese
Theorie bekam ich den Hinweis auf Dr. Sheldrakes
Theorie über die Morphischen Felder. Meine
befreundete Autorin sah gewisse Parallelen
zwischen meiner und Dr. Sheldrakes Theorie.
Also begann ich noch mal zu recherchieren
und begab mich in die Tiefen der Morphischen
Felder.
Das Ergebnis war überraschend!
Nicht nur das ich an die Existenz der
Morphischen Felder glaube, sondern meine Theorie
kann die Entstehung der Felder auch erklären. Ein
Punkt auf den ich ohne einen fremden Hinweis
nicht gefunden hätte.
Ich berichtete Dr. Sheldrake daraufhin
via e-mail kurz von meiner Theorie und erklärte
ihm, ich würde gerne unsere Theorien
zusammenfügen wollen. Auch sollte daraus ein
Buch entstehen. Seine Antwort war zwar knapp,
dafür aber präzise: "In
fact I would be happy if you'd do that.
Good luck with your project and writing up your
ideas."
Rupert Sheldrake
(
Auszug aus einer e-mail vom 07.11.2006 )
Nun ist das Buch seit März 2007 unter
dem Titel "Der
Prometheus-Effekt" auf
dem Markt erhältlich und ich freue mich über
die stetig wachsende Resonanz auf meine Theorie.
An dieser Stelle möchte ich mich nochmals
herzlichst bei Dr. Sheldrake für sein offenes
Ohr und seine Mitarbeit bedanken.
An dieser Stelle
muß ich kurz eine Anmerkung meinerseits
einfügen. In meinem Buch habe ich diese Felder
Morphogenetische Felder genannt. Sollten Sie also
darüber stolpern, so ist das kein Versehen. Zwar
negiert die anerkannte Wissenschaft die Existenz
der "Morphischen Felder", aber läßt
auf der anderen Seite die "Morphogenetischen
Felder" zu. Dazu muß ich erklären, daß
die Morphogenetischen Felder in der anerkannten
Wissenschaft die (bisher ungeklärte) Reichweite
der Morphogene darstellen sollen. Doch wie sie
funktionieren sollen, darüber verliert in der
ganzen Literatur niemand ein Wort. Hier wird also
einer Person ein (wie auch immer geartetes Feld)
zu postulieren das Recht gegeben, während Dr.
Sheldrake dafür abgestraft wird. Ich hingegen
benutze beide Varianten gleichberechtigt, da sie
mit Sicherheit auf dem gleichen Mechanismus
fußen und daher nicht unterscheidbar sind!
Sprich - Morphogenetische Felder haben die
gleichen Ursachen wie die Morphischen Felder!
Aber jetzt zum Kernpunkt meines
Anliegens.
Wo sind die Parallelen zwischen den
Morphischen Feldern und dem Prometheus-Effekt?
Es ist recht einfach zu erklären.
Die Morphischen Felder entstehen
zwangsläufig durch den Prometheus-Effekt. Es
kann de facto das Eine nicht ohne das Andere
existieren! Die Morphischen Felder implizieren
eine Form der Informationsübertragung auf bisher
unbekanntem Wege - und der Prometheus-Effekt ist
die direkte Auswirkung von Informationsquanten,
die ein stehendes Feld (eine Quantenschwebung
sozusagen) im Hyperraum erzeugen! Das heißt
nichts anderes als daß die Informationsquanten
die Bausteine der Morphischen Felder sind.
Anhand eines Beispieles möchte ich das
genauer erklären.
Nehmen wir folgendes Szenario an: Sie
sitzen im Bus - irgendwo in der Mitte des
Fahrzeugs - und bemerken plötzlich, daß Sie von
hinten angestarrt werden. Sie drehen sich um und
sehen einem Menschen direkt in die Augen.
Im ersten Moment keine große Sache. Doch
woher haben Sie gewußt daß Sie jemand anschaut?
Die Erklärung liefern die Morphischen
(Morphogenetischen) Felder.
Sie sind nicht nur für unsere Form und
eventuell auch für den Charakter zuständig,
sondern wir interagieren permanent mit diesen
Feldern. Wir geben diesen Feldern eine Resonanz,
ein feedback.
Die Person hinter Ihnen hat Sie
angeschaut. Damit hat sie eine Information über
diese Tätigkeit an das Feld gegeben. Sie konnten
durch einen besonders empfänglichen psychischen
Zustand auf diese Information zurückgreifen und
konnten so wissen was hinter Ihnen passiert. So
kann man kurz umschreiben wie so eine Situation
abläuft.
Nur sind diese Felder nicht nur auf einen
Bus beschränkt, sondern sie sind universell
vorhanden. Sie sind überall abgreifbar, wenn man
empfänglich für sie ist, oder besondere
Gegebenheiten vorliegen.
Die Auswirkungen der Felder sind
vielgeschichtig. So "wissen" Tiere
schon oft vorher ob ihr "Herrchen" oder
"Frauchen" früher nach Hause kommen
als etwa weitere im Haus lebende Personen. Diesen
Punkt werden Haustierbesitzer bestätigen
können.
Sheldrake führt in seinen Arbeiten weitere
Beispiele an. So sieht er Telepathie und ähnlich
gelagerte Phänomene ebenfalls durch die
Morphischen Felder verursacht.
Wer mehr über die Morphischen Felder erfahren
möchte, sollte sich die Seite von
Dr. Rupert
Sheldrake ansehen. Die Seite
ist neben der Originalsprache Englisch auch in
Deutsch vorhanden.
Wie diese Felder nun funktionieren habe ich in
meinem Buch genauer beschrieben. Hier im
Online-Angebot ist nur eine Kurzerklärung zu
finden.
Jedes Objekt und jedes Lebewesen entsendet
permanent Informationsquanten. Diese werden auf
unendliche Geschwindigkeit beschleunigt und
bilden so eine stehende Schwingung im Universum.
Unter bestimmten Umständen können diese
Informationen aber wieder aufgenommen werden.
Dadurch wird die ursprüngliche Information für
uns wieder realisierbar und wir können darauf
reagieren. Dieses wieder ausfrieren der
Informationsquanten nenne ich den
"Prometheus-Effekt".
Fazit:
Morphische Felder sind ebenso real wie unsere
Umwelt insgesamt. Sie existieren aus dem Nutzen
für die Natur heraus. Tiere sichern sich über
diese Felder einen geringen, aber nicht zu
verachtenden "Wissensvorsprung"
gegenüber ihren Freßfeinden, oder anderen
Gefahren. Sicher - viele instinktiven Handlungen
der Tiere können auch über eine gesteigerte
Sensorik erklärt werden, aber lange noch nicht
alle.
Morphische Felder sind mit den
Informationsquanten sowie dem daraus
Prometheus-Effekt erklärbar.
Morphische Felder sind in meiner Theorie eine
logische Schlußfolgerung. Da alles aus
Informationsquanten aufgebaut ist, ist es nur
logisch, daß sich die Natur diesen Weg der
Informationsübertragung erhalten hat.
Wir Menschen haben mit unserem Verstand und
Intellekt andere Wege beschritten. Mit
ausgeklügelter Technik haben wir uns eine eigene
Form der Informationsübertragung geschaffen.
Radio, Fernsehen, Internet und Telefonie sind
hier nur einige Beispiele. Wir übersehen aber
dabei, daß vor langer Zeit der Mensch durchaus
über die gleichen Fähigkeiten wie die Tiere
verfügt haben muß. Ansonsten hätte er sich
nicht einige hunderttausend Jahre auf der Erde
halten können. Aber mit fortschreitender
Zivilisierung der Menschen gingen die
Fähigkeiten zurück und machten dem Fortschritt
Richtung Technisierung den Weg frei. So sind
über wenige Tausend Jahre die Fähigkeiten der
indirekten Kommunikation mit den
Informationsquanten abhanden gekommen. Heute
verfügen wir nur noch sporadisch über solche
Fähigkeiten. In besonderen Situationen erleben
wir sie dennoch, wenn unsere alte Natur mal
durchscheint.
Unsere Ahnen haben noch einen besseren Zugang zu
dem "Wissen des Universums" gehabt. So
fielen ihnen Flugzeuge auf, die erst über 3500
Jahre später "erfunden" wurden. Sie
sahen Menschen die merkwürdig aussahen, ohne zu
wissen daß es sich dabei vielleicht um Menschen
des 20. Jahrhundert handelten.
Durch die Morphischen Felder, die wie eine
"Backform" funktionieren und uns so
eine für uns bestimmte Form geben, haben wir
immer noch Kontakt zum alles umspannenden Feld
der Informationsquanten. Und wir geben unsere
Erfahrungen dem Feld zurück - mit jedem
Informationsquant was wir abstrahlen. So wächst
gleichsam nicht nur das Feld (ob nun das
Morphische, oder das der Informationsquanten ist
egal - sie sind identisch) ständig weiter. Das
Wachsen darf man dabei nicht als einen realen
Zuwachs an Informationen sehen, weil alle
möglichen Informationen schon vorhanden sind,
sondern als Zuwachs der einzelnen Individuen
einer Spezies an der Möglichkeit es geistig -
und damit zum Vorteil - zu nutzen.
Die Möglichkeiten der Nutzung der
Informationsquanten sind nach wie vor da, aber
die menschliche Spezies hat sich von ihren
Ursprüngen entfernt und es verlernt sie zu
nutzen. Einige Menschen scheinen aber immer noch
einen gewissen Kontakt zu diesem Medium zu haben.
Immer wieder haben Menschen bewiesen das sie
hellseherische Fähigkeiten haben, oder einfach
eine Vorahnung von einem Geschehen haben. Das
Buch "Titan" wurde 14 Jahre vor dem
Untergang der "Titanic" geschrieben und
beschreibt ein nahezu exaktes Ablaufen der
Ereignisse. David Booth hat mehrere Tage vor
einem Flugzeugabsturz die staatlichen Behörden
über seine "Alpträume informiert und wurde
sogar erhört. Man suchte vergeblich nach der
"zukünftigen" Unglücksstelle, bis
dann eine American Airline Maschine exakt so
abstürzte wie er es beschrieben hatte.
Eine Gesamtliste solcher Vorhersagen würde hier
gar nicht reinpassen. Die zwei Beispiele stehen
exemplarisch für eine Unzahl an Vorhersagen die
ohne jeden Zweifel an ihrer Echtheit dokumentiert
wurden.
Wir sollten uns damit anfreunden, daß es etwas
gibt, daß uns durchaus Informationen liefern
kann, obwohl die anerkannte Wissenschaft es uns
ausreden möchte. Nur weil wir
Informationsquanten (noch) nicht
"anfassen" können, heißt es nicht,
daß es sie nicht geben kann. Aber, wie sagt man
so schön: "Wer nur einen Hammer hat,
behandelt alles so, als wär´s ein Nagel."
Damit könnte man die momentane Haltung der
anerkannten Wissenschaft vergleichen, die
durchaus nur darauf aus ist alles in seine
"Einzelteile" zu zerlegen. Ein Weg der
nicht unbedingt zum Ziel führt.
Manchmal ist es ein vernünftiger Weg sich die
Sachverhalte aus einer gewissen Distanz zu
betrachten. Wie bei einem Bild, wo man auf kurzer
Entfernung zwar die Pinselführung begutachten
kann, aber die Schönheit des Bildes aus den
Augen verliert. Viele Wissenschaftler haben den
Schritt gewagt und sich von ihren starren
Meinungen entfernt, um einmal aufs Neue einen
Überblick zu wagen. Dabei haben viele von ihnen
eine neue Einstellung gefunden, manchmal auch
neue Ideen gehabt, die bestehende
"wissenschaftliche Erkenntnisse" besser
erklären.
Dr. Rupert Sheldrake hat sich ebenfalls auf
Neuland begeben und wurde dafür von der
anerkannten Wissenschaft abgestraft und
mißachtet. Ich halte jedoch seine holistische
Sichtweise für eine sehr geschickte Wahl, da sie
erst einem neuen (Erkenntnis-)Bild eine Bühne
gibt. Warum noch immer einige (angeblich)
ernstzunehmende Wissenschaftler über den
britischen Biologen insgeheim lachen kann ich
nicht nachvollziehen. Vielleicht sollten sie sich
Gedanken darüber machen, ob eines Tages ihr
Lachen nicht zu laut war und Rupert der
Lächelnde ist.
Das nur mal als Anregung dafür, die Ideen
Anderer zu respektieren - egal wie sie aufgebaut
sind, oder ob sie mit den eigenen Ideen
korrespondieren, oder auch nicht. Keine Theorie
ist so verrückt, als das man sich nicht
ernsthaft mit ihr auseinandersetzen kann.
Anmerkung des
Autors:
Den letzten Satz mußte ich mal los werden, weil
ich die ignorante Art einiger Artgenossen meiner
Spezies diesbezüglich zum Heulen finde, um nicht
ein anderes Wort zu benutzen. Wer schon schlecht
sieht, sollte sich nicht auch noch blind stellen. |
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