Ein technischer
Nutzen des Prometheus-Effektes hätte einen
gravierenden Einfluß auf unsere Gesellschaft.
Das liegt an der Möglichkeit, ihn auch für
Sachen zu mißbrauchen, die nicht im Interesse
der Menschheit liegen.
Daher werde ich diese Möglichkeiten auch nicht
ansprechen, sondern nur jene, die ein positives
Ergebnis für die Gesellschaft und die Menschheit
allgemein hätte. |
Die Idee, den
Prometheus-Effekt zu nutzen, ist aus
Kostengründen geboren. Der Prometheus-Effekt
hätte für die Wissenschaft einen imensen
Nutzen. So könnten durch geschicktes ausbremsen
der Informationsquanten praktisch jedes Ereignis
für uns sichtbar gemacht werden.
Da die Informationsquanten nicht an die Zeit
gebunden sind, weil sie sich in einem mit
Hyperzeit gefüllten Raum bewegen, wären auch
Ereignisse aus vergangenen, sowie zukünftigen
Zeiten sichtbar zu machen. Gegenwärtige Zeiten
natürlich ebenso. So könnten der Bau der
Pyramiden, oder des Collosseums, so beobachtet
werden, als wäre man zu der betreffenden Zeit am
entsprechenden Ort.
Dabei würde das Bild des beobachteten
Ereignisses nicht auf eine Leinwand oder
Bildschirm geworfen, sondern der Beobachter nimmt
die durch den Prometheus-Effekt hergestellten
Photonen direkt war. Dadurch entsteht auch der
Eindruck direkt in der betreffenden Zeit am
jeweiligen Ort zu sein.
Wenn Sie in einem Kino sitzen und den Film
folgen, so ist zwischen Ihnen und der Leinwand
immer noch ein Raum. Sie können dort weitere
Besucher sitzen sehen, Sie hören Geräusche von
ihnen ( meist störender Art ) und Sie haben
nicht das Gefühl direkt im Filmgeschenen zu
sein. Es besteht immer noch eine gewisse Distanz
zwischen Ihnen und dem Film.
Die Entwicklung von 3D-Kinos, meistens mit Brille
zu benutzen, brachte zwar eine räumliche Tiefe
in die Bilder, aber sie sind immer noch nicht
"im" Film. Auch hier ist noch eine
gewisse Distanz vorhanden.
Die sogenannten Rundumkinos, wo eine Halbkugel
durch einen speziellen Projektor ausgeleuchtet
wird, ermöglicht da schon bessere Ergebnisse.
Hier entsteht wie in der freien Natur ein Bild um
Sie herum. Sie haben den Eindruck sich im Film zu
befinden. Mit einer Einschränkung. Schauen Sie
auf den Randbereich der Leinwand, so bricht der
Effekt zusammen. Nun haben Sie wieder einen
Maßstab der Ihnen sagt, Sie befinden sich in
einem Kino. Außerdem entsteht kein richtiges
3-dimensionales Bild auf der Leinwand. Würde man
sich von der Mitte der Projektionsachse zur
Leinwand bewegen, so würde das Bild anfangen
sich zu verzerren. Auch die Weiterentwicklung zu
einem 360°-Kino, manchmal auf Rummelplätzen zu
finden, bringt hier nicht viel mehr. Fällt der
Blick auf die Trennlinie zwischen Boden und
Leinwand bricht der Effekt zusammen. |
Nun stellen sie sich
aber folgendes vor.
Sie betreten einen Raum. Er ist schlicht, hat
einfach vier Wände und natürlich eine Decke.
Weder befindet sich dort ein Projektor, noch ein
anderes Gerät. Ein einfacher kahler Raum, der
nichts mit einem Kino gemein hat.
Plötzlich wandelt sich der Raum scheinbar. Die
Wände verschwinden - lösen sich praktisch auf,
und es beginnt sich ein Bild aufzubauen. Der Raum
verschwindet immer mehr, während Sie langsam
sehen, daß sich das Bild zu einer Landschaft
formt. Wenn das Bild vollständig aufgebaut ist,
stehen Sie nicht mehr in einem kahlen Raum,
sondern in einer Landschaft. Richtig, auch der
Boden des Raumes existiert nicht mehr. Der ganze
Raum ist einfach weg! Sie sind am Ort eines
Geschehens. Welches Geschehen ist für den Moment
nicht wichtig, weil dieses Beispiel Ihnen nur
aufzeigen soll, was mit der technischen Nutzung
des Prometheus-Effektes möglich wäre. Aber
zurück zum Beispiel. Sie sehen in dieser
Landschaft Schmetterlinge fliegen. Diese fliegen
um sie herum und Sie haben das Gefühl Sie sind
sehr nahe. Fast können Sie sie anfassen. Sie
können die Dimensionen richtig einschätzen, Sie
sehen auch in die Tiefe, und nicht gegen eine
Leinwand. Sie hören die Vögel und Insekten um
sich herum, Sie sehen die Sonne, wie sie die
Landschaft erhellt. Sprich, Sie sind an einem
fremden Ort, obwohl Sie den Raum nicht verlassen
haben!
Sie haben das Gefühl sich durch die Landschaft
bewegen zu können, würden dann allerdings an
einer der Wände abrupt gebremst werden, denn Sie
sehen ihn zwar nicht mehr, aber der Raum ist nach
wie vor da. Sie sehen Ihn nur nicht mehr, weil
Ihre Augen Photonen aufnehmen die Ihnen die
Information über eine Landschaft geben. Sie
werden also die Information "Raum"
nicht aufnehmen können. Folglich ist der Raum
für Sie nicht vorhanden - Sie sehen eine
Landschaft.
Aber Sie sehen nicht nur ein statisches Bild,
sondern nehmen Bewegungen war. Seien es Tiere die
über die Wiesen laufen, oder Vögel, die über
den Himmel ziehen.
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Nun stellen Sie sich
weiter vor, Sie könnten die Informationen aus
längst vergangenen Zeiten wieder sichtbar
machen. Dann könnten Sie zusehen wie das
Collosseum gebaut wurde. Jeden einzelnen Stein
der auf einen anderen gesetzt wurde könnten Sie
verfolgen. Sie könnten direkt sehen, so als ob
Sie vor Ort wären, wie die Baumeister dieses
Bauwerk geschaffen haben.
klingt schön - fast zu schön, um wahr zu sein,
aber der Prometheus-Efekt könnte es
ermöglichen.
Nur in die Szenen die man sieht könnte man nicht
eingreifen. Man wäre dazu verdammt ein stummer
Beobachter zu sein. Die Baumeister und Arbeiter
auf der Baustelle sehen Sie nicht - und hören
Sie nicht. Es sind nur die Informationen von
damals die Sie sehen. Sie sind also nicht real in
der Zeit gereist, sondern haben nur Informationen
gesehen, die aus dieser Zeit stammen.
Das Gestz der Kausalität ist also nicht in
Gefahr. Sie können also weder einen unliebsamen
Urgroßvater meucheln, noch können Sie
verhindern, daß John F. Kennedy erschossen wird.
Aber Sie könnten es sehen!
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Für die Forschung
hätte es nun gravierende Auswirkungen.
Astronomen könnten nun den Weltraum
"bereisen", ohne dabei ein Raumschiff
besteigen zu müssen. Entfernungen würden
ebensowenig eine Rolle spielen, wie die Kosten.
Es wäre ja nur ein Raum den man bräuchte plus
ein wenig Technik. Mehr nicht!
So könnten sie auch an entferntesten kosmischen
Objekten arbeiten ohne dafür teure Teleskope in
den Weltraum zu schießen. Raumsonden wären
überflüssig, weil die Oberfläche eines
Planeten auch mit dem Prometheus-Effekt zu
erforschen wäre. Die Einsparung an Material und
Kosten wäre enorm. Raumsonden bräuchten nicht
mehr gebaut zu werden, weil es einfacher wäre
das Objekt der Begierde hier auf der Erde zu
beobachten. Bemannte Raumfahrt zu entfernten
Planeten, mit all ihren Risiken, wäre ebenso
obsolet. Lediglich die Raumfahrt im Erdorbit
hätte noch einen Sinn. Denn nur hier finden wir
bestimmte Eigenschaften vor, die eine
Materialforschung mit neuen Einsatzgebieten
ermöglicht. |
Mediziner hätten
ebenso Nutzen vom Prometheus-Effekt. Da alle
Zellen, alle Atome, nach meinen Überlegungen
permanent Informationsquanten aussenden, wäre es
möglich ein dem Tomographen ähnliches Gerät zu
entwickeln.
Neben einer bis dahin ungeahnten
Abbildungsgenauigkeit (in atomaren
Größenordnungen) könnten Wechselwirkungen von
Medikamenten direkt im lebenden Organismus
untersucht werden. Der gesamte chemische Ablauf
einer Reaktion wäre exakt nachvollziehbar.
Medikamente könnten damit besser auf zukünftige
Patienten abgestimmt werden und somit
Nebenwirkungen verringert werden. |
Aber nicht
nur Forscher und Mediziner hätten einen
positiven Nutzen, auch die Gesellschaft
allgemein.
Materialprüfungen an stark belasteten Bauteilen,
zum Beispiel im Fahrzeu, Flugzeug und der
Eisenbahn, könnten so früher und genauer
Auskunft über eine Schwachstelle geben. Die
Sicherheit der Fahrgäste, respektive Fluggäste,
würde sich erhöhen.
Gebäude wie Brücken, die durch starkes
Verkehrsaufkommen belastet werden, würden ebenso
zu kontrollieren sein.
Auch hier ein Gewinn an Sicherheit. |
Neben den
Sicherheitsfragen wäre noch ein Gebiet sehr
erstrebenswert. Die Bildung. Ein Unterricht in
Geschichte macht sicher viel mehr Spaß, wenn man
Napoleon & Co. auch in Aktion sieht. Ein
lebendiges Bild einer längst vergangenen Zeit
wäre wieder sichtbar.
Oder die Chemie, die ein starkes Maß an
Abstraktion von den Schülern erfordert. Hier
könnten molekulare Prozesse in Echtzeit und in
entsprechender Vergrößerung vorgeführt werden.
Die Anschaulichkeit eines Moleküls würde sich
ebenso um ein vielfaches erhöhen. Biologie
würde zu einem spannenden Thema werden, wenn die
Schüler auch die feinsten Zellstrukturen in
diversen Proben, oder auch in sich selbst,
entdecken könnten. Der Spaß der Schüler an den
Naturwissenschaften würde wahrscheinlich wieder
zunehmen. Damit eventuell auch, über die Jahre
gesehen, zu einem Zuwachs an Fachkräften in der
Wirtschaft führen. Fachkräfte, die momentan
dringend gesucht werden, aber nicht vorhanden
sind. |

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| Darüberhinaus gibt
es noch viele weitere Verwendungsmöglichkeiten,
die aber aufzuzählen zu viel wäre. Es sollen
hier auch nur einige Beispiele als Gedankenanreiz
gegeben sein, damit die Phantasie auf trapp
kommt. |
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