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Der Raum um uns ist
anders aufgebaut als wir es bisher annehmen.
Darin sind sich nahezu alle Wissenschaftler
einig. Uneinigkeit besteht jedoch in seinem
wirklichen Aufbau.
Es werden mehrere verschiedene Modelle angeboten.
Auf die einzelnen Modelle werde ich aber hier
nicht eingehen. Die verschiedenen Modelle werden
in "Der
allgemeinen Aufbau des Universums"
beschrieben. Das reicht von einem flachen,
unendlichen Raum mit endlichem Volumen, bishin zu
einem pulsierenden multidimensionalen Universum
in Trompetenform. So ziemlich alles ist vertreten
was man(n), oder Frau, sich vorstellen kann.
Dabei
wird immer wieder eines vergessen. Die Natur
rechnet nicht mit abstrakten Zahlen, sie kennt
die Kreiszahl Pi nicht, sie kennt ebenso den
Kreis in aller Vollendung nicht. Und trotzdem
funktioniert die Natur auf unsagbar schöne
Weise. Sie ist für unsere Verhältnisse perfekt,
aber mathematisch nie korrekt zu erfassen.
Und
doch müssen wir uns auf ein wenig Mathematik und
Physik stützen, wenn wir den uns umgebenden Raum
erfassen wollen. Dazu eine kleine Einführung in
mein Ansicht zum Aufbau unseres Raumes. |
Der Raum in
dem wir leben ist rein 3-dimensional. Er hat drei
im rechten Winkel (90°) zueinander stehende
Raumachsen (x, y, z). Mehr nicht.
So
wie auf dem Bild rechts sind die Raumachsen
angelegt. Es gibt keine Möglichkeit eine weitere
Dimension einzufügen, die ebenfalls senkrecht zu
allen anderen Raumachsen steht! Dieses wäre aber
Voraussetzung um als eine weitere Dimension zu
gelten.
Die Zeit kann also aus rein technischen Gründen
keine Dimension sein, da sie nicht in das
kartesische Koordinatensystem hineinpaßt. Andere
Gründe nenne ich unter "Die Zeit".Albert
Einstein hat mit seiner Relativitätstheorie
einen 4-dimensionalen Raum geschaffen, den es
aber nach der strengen euklidischen Geometrie
nicht gibt. Den 4-dimensionalen Raum hat
übrigens Hermann Minkowski erdacht, um Einsteins
Theorie zu visualisieren. Er ist ein rein
mathematisches Konstrukt, das es in der Realität
nicht gibt.
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Im sogenannten
Minkowski-Einstein-Raum (siehe rechts) sind die
drei Raumachsen (x, y, z) auf einer Ebene
angebracht. Dabei ist der Winkelabstand der
Raumachsen auf 60° gesunken.
Gerechnet
wird weiterhin mit 90°.
Senkrecht
zu den Raumachsen steht die Zeitachse (t). Die
Zeitachse dient einzig und allein nur dafür,
einem Ereignis bei den Koordinaten einen
Zeitpunkt zuzuordnen. So wie Ihr Schornsteinfeger
Ihnen eine Nachricht hinterlässt auf der er Ort
(bei Ihnen zu Hause) sowie eine Uhrzeit angibt,
so können Sie jeden Ereignis einen Ort und eine
Zeit zuschreiben. In der Mathematik sieht das
dann so aus.
P(
x, y, z, t)
Wobei
P hier einen Punkt benennt an dem ein Ereignis (
hier noch unbenannt) stattfand, gerade
stattfindet, oder noch stattfinden wird. Dank des
Minkowski-Einstein-Raumes kann ein zeitlich
längeres Ereignis (ein Menschenleben, ein
Zugunglück etc.) in einem Raumdiagramm
dargestellt werden, so dass bestimmte Punkte von
diesem Ereignis korrekt in Zeit und Raum
wiedergegeben werden können.
(Warum
ich hier den Minkowski-Einstein-Raum verwende,
obwohl ich die Relativitätstheorie als überholt
ansehe, schließe ich weiter unten auf. Anm. des
Autors) |
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Das besondere am
Minkowski-Einstein-Raum fällt aber erst bei
Betrachtung von Bewegung auf. Wenn ein Körper,
oder ein Ort eines Ereignisses, sich räumlich -
und damit auch zeitlich - bewegt, so ergibt das,
wenn man die einzelnen Punkte der entstehenden
Linie verbindet, eine sogenannte Weltlinie. So
haben das Einstein und Minkowski benannt. Aber
auch hier fällt etwas auf. Betrachtet man jeden
einzelnen Punkt der Weltlinie getrennt
voneinander, so fällt der Faktor Zeit weg. Es
bleibt eine reine Raumkoordinate. Nur in
Verbindung mit anderen Punkten der Weltlinie ist
ein zeitlicher Unterschied feststellbar.
Aber zurück zu meinem Raummodell.
Für Materie (aber auch für Photonen) gibt es
eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Die
Lichtgeschwindigkeit. Diese Tatsache hat aber
entscheidende Bedeutung für das
Einstein-Minkowski-Diagramm. Eingetragen in ein
3D-Modell sähe es wie untenstehend aus. |
Wenn nun ein Photon
in dem Minkowski-Einstein-Raum mit maximaler
Geschwindigkeit fliegt, so muß es zu allen
Achsen den größtmöglichen Abstand einnehmen.
Bedenkt man alle möglichen Raumachsen, so
entsteht dann ein "Lichtkegel". Um es
genau zu nehmen sogar zwei.
Einen für die Zukunft (in der Graphik nach oben
gerichtet) und einen für die Vergangenheit (nach
unten gerichtet).
Der Nullpunkt (0) spiegelt die Gegenwart wieder,
den einzigen Zeitpunkt den wir real erleben
können.
Unser
Lichtkegel hätte eine Raumneigung von 45°.
Diese
Graphik ist jedoch ein wenig unübersichtlich, so
dass wir sie vereinfachen wollen. Dazu werden die
drei Raumachsen wieder auf eine Ebene gelegt,
jedoch nur noch zweidimensional als Linie. Die
Zeit steht wieder senkrecht zu unseren
Raumachsen.
Wohlgemerkt,
unser Leben (oder das, was wir als solches
empfinden) findet dabei nur im Nullpunkt statt.
Das "darüber" der Zukunft und das
"darunter" der Vergangenheit entzieht
sich unserer Wahrnehmung. |
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Der Lichtkegel
zeichnet sich als zwei Dreiecke ab, die sich im
Nullpunkt treffen.
Der für uns wahrnehmbare Bereich nennen wir
Universum. Hier spielt sich unser Leben ab, hier
können wir alles sehen, fühlen und hören. Die
maximale Geschwindigkeit ist die
Lichtgeschwindigkeit. Nur diesen Raum können wir
sinnlich erfahren, sprich wahrnehmen.
Der
Raum außerhalb vom Universum ist mit unseren
Sinnen nicht zu erfassen. Das ist der Hyperraum.
Dieser ist von unserem Universum einzig und
allein durch die Lichtgeschwindigkeit getrennt!
Mehr nicht.
Der
Hyperraum benutzt die gleichen Koordinaten wie
unser Universum (x, y, z), jedoch hat dieser Raum
eine Besonderheit, die Hyperzeit, auf die ich
später genauer eingehen werde. Diese Hyperzeit
und die von mir postulierten Informationsquanten
spielen in meiner Theorie vom Prometheus-Effekt
eine entscheidene Rolle.
Das wäre das Grundgerüst meiner Raumauffassung.
Ein Raum für alle Bereiche der Geschwindigkeit,
unterteilt in Universum (für uns sichtbar) und
Hyperraum (für uns nicht wahrnehmbar). |
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Die Trennung beider
Räume geschieht lediglich über die Grenze einer
bestimmten Geschwindigkeit. Der
Lichtgeschwindigkeit. Wenn ich hier von zwei
Räumen rede, so ist das als Analogie zu
verstehen. Es ist real gesehen nur ein Raum! Nur
die Lichtgeschwindigkeit trennt uns von einem
Teil des Ganzen ab. Würden wir nur bis zu
Geschwindigkeiten von 100 km/h etwas wahrnehmen,
so würden schneller fahrende Fahrzeuge für uns
nicht mehr existieren, weil wir sie einfach nicht
mehr sehen können. Auch ein abgefeuertes
Gewehrgeschoß können wir nicht sehen. Das sie
dennoch da ist - und damit auch real existent -
merkt man spätestens dann, wenn man sich ihr in
den Weg stellt, oder sie ein Loch in einer
Zielscheibe hinterläßt.
Erst wenn sich etwas in unserem
Wahrnehmungsbereich befindet, so ist es auch für
uns existent. Alles andere ist für uns nicht
existent. |
Ein weiterer Punkt in meiner Raumauffassung ist
seine Ausdehnung und Formstabilität.
Der Raum ist unendlich in seiner Ausdehnung. Das
heißt, er hat mathematisch gesehen alle Punkt
von - : bis + : inne. Der
sich damit verbindende philosophische Zwiespalt
soll an anderer Stelle aufgelöst werden. Hier
ist erstmal nur der Raum als reines Gebilde
gemeint.
Auch ist der Raum nicht verformbar. Einsteins
Auffassung vom gekrümmten Raum ist obsolet,
überholt. Ein Raum als solchem kann sich nicht
biegen, dehnen oder stauchen. Wohl aber kann sich
in ihm etwas biegen, dehnen oder stauchen. Das
sind aber zwei Paar Schuhe, die nicht verwechselt
werden dürfen.
Der Raum ist also in seiner Form und Ausdehnung
konstant. |
Doch warum benutze ich hier nun den
Minkowski-Einstein-Raum? Sicher, ich lehne die
Allgemeine sowie die Spezielle
Relativitätstheorie ab, aber Minkowski hat mit
seinem Raum eine gute Analogie für ein real
existierendes Phänomen geschaffen, ohne sich
darüber bewußt zu sein. Aus der letzten Graphik
geht eine entscheidende Tatsache hervor, wenn man
gewillt ist sie zu sehen. Der Hyperraum gehört
genauso zu unserem Universum wie alles andere
darin. Nur die Grenze ist eine andere geworden.
Einstein,
Minkowski und die Anhänger Einsteins scheinen
hier nur der reinen Mathematik zu trauen. Dabei
erliegen sie meines Erachtens einem Trugschluß.
Sie sagen, daß beim Überschreiten der
Lichtgeschwindigkeit die Zeit als Faktor
rückwärts läuft. Dieses geht einzig und allein
aus Berechnungen hervor. Einsteins Formeln sind
häufig zweiseitig zu lesen und auch zu
berechnen. Während die eine Seite positive Werte
ergibt (entsprechend normaler Zeitbewegung aus
der Vergangenheit in die Zukunft), so ergibt die
andere Seite negative Ergebnisse für die Zeit.
Dieses entspräche einen Flug in die
Vergangenheit.
Einstein
sah hier seine Grenze erreicht. Es geht nicht
schneller als wie die Lichtgeschwindigkeit, also
hört hier auch alles auf. Und den Raum dahinter,
hinter der Lichtgeschwindigkeit, den gibt es
nicht?
Für
mich ergibt sich aus dem Diagramm ein anderer
Rückschluß, den, daß die Zeit bei
überschreiten der Lichtgeschwindigkeit praktisch
nicht mehr existent ist, so wie wir sie uns
vorstellen. Wie sich das genau gestaltet erfahren
Sie im Kapitel "Die Hyperzeit".
Wichtig
ist nur, daß Sie nicht vergessen, daß der
Minkowski-Einstein-Raum nur ein mathematisches
Konstruk (ein Hilfsgebilde) ist, welches mit
unserer Realität soviel gemein hat wie eine
Postkutsche mit einem Space Shuttle.
Wenn
Sie genau hinschauen, so ist der Hyperraum beim
Nullpunkt (dort wo sich die Gegenwart befindet)
direkt neben uns! Die Grenze zwischen dem
sichtbaren Universum und dem Hyperraum ist
lediglich die Geschwindigkeit - mehr nicht.
So
dient das Diagramm vom Minkowski-Einstein-Raum
nur dem besseren Verständnis, um einen wichtigen
Schluß zu erklären. Die Lichtgeschwindigkeit
ist eine Grenze zwischen unserem sichtbaren
Universum (dort wo wir leben) und dem Hyperraum.
Wenn
ein Photon über die Grenze hinweg beschleunigt,
wie zum Beispiel beim Tunneln, so verläßt es
seine materielle Welt und dringt in die Welt des
Hyperraumes ein. Es wird zu einem vollständigen
Informationsquant und ist für uns nicht mehr
wahrnehmbar. Es ist nicht mehr existent in
unserer Welt.
Wird
das Informationsquant jedoch abgebremst im
Hyperraum, aus welchen Gründen auch immer, und
kommt unter die Grenzgeschwindigkeit, so bildet
es wieder ein Photon und sendet gleichzeitig ein
Informationsquant in den Hyperraum. |
Fazit: Der Hyperraum
befindet sich direkt neben uns. Die Grenze
zwischen unserer sichtbaren Welt (dem Universum
das wir sehen können) und dem Hyperraum wird
lediglich aus der Lichtgeschwindigkeit gebildet.
Diese ist aber nicht konstant,
sondern variabel. Der Hyperraum ist also nur
durch die Geschwindigkeit, nicht aber durch
räumliche Entfernung von unserem Universum
getrennt. Das Ganze erhält noch eine gewisse
Brisanz durch die Lichtgeschwindigkeit. Sie ist
meines Erachtens nicht konstant! Warum ich denke
daß die Lichtgeschwindigkeit nicht konstant ist,
können Sie unter "Die
Lichtgeschwindigkeit"
nachlesen.
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