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Was wissen wir über die Zeit?
Wenn wir ehrlich sind - gar nichts! Und trotzdem machen wir uns Gedanken um dieses Phänomen.

Schon die alten Gelehrten dachten über die Zeit nach. Es sollte, so die damalige Auffassung, ein stetig fortschreiteder Fluß sein, der uns die chronologische Reihenfolge der Ereignisse erst erkennen läßt.
Die Zeit konnte also nur aus der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft fließen, ohne daß ein Mensch daran etwas ändern könnte. Doch die alten Gelehrten haben sich vielleicht geirrt, dachte sich eines Tages ein berühmt gewordener Mann. Albert Einstein.
Ihm verdanken wir wesentlich eine neue Perspektive, gerade zu dem Thema Zeit, wenn auch diese Ehre nicht ihm allein gebührt.
Dank der Relativitätstheorie könnte die Zeit auch rückwärts fließen uns so Vergangenes wieder zum Vorschein kommen. Gut, so einfach hat es sich Herr Einsteinn dann doch nicht gemacht, aber er sah die Möglichkeit einer zeitlich rückwärtigen Bewegung.
Nach Einsteins Meinung läuft die Zeit immer langsamer, je näher wir der Lichtgeschwindigkeit kommen. An dem Punkt wo wir die Lichtgeschwindigkeit erreichen würde sie letztendlich stehen bleiben. Die Zeit würde nicht mehr fließen und wir könnten uns weder bewegen (dafür ist Zeit notwendig), noch eine zeitliche Folge bei Ereignissen feststellen. Es würde alles um uns herum stillstehen.
Doch - stimmt das so? Können wir dieser Theorie unser Vertrauen geben?
In den 60iger Jahren entstand aus dieser Theorie ein neues Teilchen. Tachyion hat man es getauft. Seit dieser Zeit versucht man nun a) diesem Teilchen auf die Spur zu kommen, und b) es zu wiederlegen.
Das Tachyion soll dabei nur in Bereichen jenseits der Lichtgeschwindigkeit agieren können. Es ist immer superluminal (schneller als Licht) und seine Zeit würde rückwärts verlaufen. Sprich - es stirbt, dann lebt es und schließlich wird es geboren, womit sein "Leben" endet. Diese recht einfache Erklärung mag für Außenstehende etwas befremdlich wirken, ist aber das Resultat exakter Berechnungen. Einsteins Formeln lassen sich nämlich zweiseitig lesen. Einmal für Bereiche bis zur Lichtgeschwindigkeit, zum Anderen für Bereiche jenseits der Lichtgeschwindigkeit.
Mathematisch ist das absolut korrekt.
© 2007 / 2008 by Dirk Kalinka
Hyperraumgraphik
Betrachten wir doch mal das Minkowski-Einstein-Diagramm genauer. Vielleicht entdecken wir ja eine Ungereimtheit.
Der Bereich unterhalb der Lichtgeschwindigkeit nennen wir Universum, weil wir ihn mit unseren Sinnen wahrnehmen können.
Alles oberhalb der Lichtgeschwindigkeit entzieht sich unseren Sinnen und kann folglich auch nicht wahrgenommen werden. Dieser Bereich wird Hyperraum genannt. (Beim Einstein hießen sie übrigens zeitseitig und raumseitig, aber ist es im Prinzip dasselbe.)
Ein Körper welcher nun beschleunigt wird erfährt nun eine Verlangsamung seiner Zeit. Liegt die Geschwindigkeit bei der der Lichtgeschwindigkeit, so steht die Zeit still. Dabei bewegt sich der Körper mit 299.792.458 km/s!
Was passiert nun bei Geschwindigkeiten jenseits der Lichtgeschwindigkeit?
Spielen wir ein wenig mit der Logik, jenem Instrument unseres Geistes dem wir auch die meisten Errungenschaften verdanken.
Bewegen wir den Körper schneller als das Licht, so kann der Körper in kürzerer Zeit eine größere Anzahl an (gedachten) Punkten passieren.

Würde er noch schneller werden, so würden noch mehr Punkte in noch kürzerer Zeit angeflogen werden können. Dabei ist die Zeit des Körpers dann nahezu Null. Ein Außenstehender würde den fliegenden Körper nicht mehr wahrnehmen, weil er jenseits unserer Wahrnehmungsgrenze liegt.
Nun lassen wir unseren Körper unendlich schnell fliegen! Was geschieht jetzt?
Unser Körper würde eine unendliche Anzahl an Punkten in Nullzeit durchfliegen! Damit wäre für einen Punkt keine Zeit mehr vorhanden und die Zeit damit nicht mehr existent.
Nun sagt Einstein aber schon bei Lichtgeschwindigkeit eine Nullzeit voraus. Aber kann diese Aussage stimmen?
Ein Beispiel:
Ein Körper wird auf Lichtgeschwindigkeit (c ) beschleunigt und durchfliegt rund 300.000.000 m/s. Wir haben hier also eine bestimmte Strecke (L ), die in einem gewissen Zeitrahmen (t ) durchflogen wird. Die Strecke könnte also auch über die Zeit (als Maßstab) ausgedrückt werden. Damit ist aber definitiv ein zeitliches (kausales ) Erkennen einer Reihenfolge möglich! Das geht aber nur bei einer noch vorhandenen Zeit!
Anders verhält es sich hingegen bei einer unendlichen Geschwindigkeit.
Hier wird die Strecke L = n in der Zeit t = 0 durchflogen.
Einstein hat meiner Meinung mit seiner Behauptung nicht recht. Die Lichtgeschwindigkeit bedingt nicht ein Fehlen der Zeit, oder wird zu einer Nullzeit. Das ist erst bei einer unendlichen Geschwindigkeit möglich.
Mathematisch kann diese Behauptung auch untermauert werden!

© 2007 / 2008 by Dirk Kalinka
Kausalitätsformel
Die Strecke P1 bis P2 wird mit Lichtgeschwindigkeit durchflogen. Wenn bei Lichtgeschwindigkeit tatsächlich eine Nullzeit vorliegt, dann müßte das Ergebnis auch Null sein. Da aber bei der Division der Strecke P1, P2 durch die Lichtgeschwindigkeit c ein Ergebnis (tx ) über Null liefert, kann hier keine Nullzeit vorliegen! De facto heißt das, daß bei Lichtgeschwindigkeit keine Zeitdilatation auf Null stattfindet, wie Einstein es beschrieben hat, sondern höchstens eine leichte Zeitdehnung, die aber niemals gegen Null gehen kann. Ergo kann auch bei Lichtgeschwindigkeit eine Kausalität festgestellt werden.

Soviel zur mathematischen Widerlegbarkeit. Wobei oben angegebenes Beispiel das Einfachste ist und sehr schnell verstanden wird.

Doch - was ist nun mit der Vergangenheit? Sind also Zeitreisen gar nicht möglich. Hatte sich selbst der großartige Mathematiker und Logiker Kurt Gödel (28.04.1906 - 14.01.1978) geirrt?

Nein - er hatte sich nicht geirrt - Zeitreisen sind möglich! Nur die Art und Weise der Zeitreise ist von seiner Theorie unterschiedlich. Gödel ging den Weg über den extrem gekrümmten Raum, der letztendlich nicht nur auf sich selbst zurückführt, sondern in der Zeit eine rückläufige Bewegung erlaubt - sprich - in die Vergangenheit führt. Aber den "gekrümmten Raum" gibt es nicht. Es kann sich etwas im Raum krümmen, aber nicht der Raum selbst. Er ist absolut!
In der Hyperraumgraphik oben sieht man etwas besonderes. Der Hyperraum scheint gegen dem für uns sichtbaren Universum um 90° gedreht zu sein. Das ist aber nur in der Graphik so, in der Realität ist er identisch mit unserem Universum. Die Graphik verdeutlicht nur eine Eigenschaft des Hyperraumes und die ist in der Tat so als wäre der Hyperraum um 90° gedreht. Da im Hyperraum die Geschwindigkeit immer unendlich (v =
:) ist, sind alle Punkte zur gleichen Zeit erreichbar - auch die Vergangenheit und die Zukunft. Die gelben Dreiecke unseres sichtbaren Universums stehen in der Graphik repräsentierend für die Zukunft (nach oben gerichtetes Dreieck) und die Vergangenheit (nach unten gerichtetes Dreieck).
Ist also ein Körper unendlich schnell (
v =
: ), so durchfliegt er alle Punkte (P ) zur gleichen Zeit (t = 0 ).
Das bedeutet aber auch, daß alle Punkte zu allen Zeiten duchrflogen werden! Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.


Hyperzeitformel
Gilt erst ab der Sprunggeschwindigkeit c (Lichtgeschwindigkeit)
Das ergibt sich aus nebenstehender Formel. Die Hyperzeit dür einen bestimmten Punkt (thyp(Px) entspricht dem einten Teil der Summe aller positiven Punkte unseres Universums. Positive Punkte deshalb, weil es keinen negativen Raum und damit auch keine negativen Punkte gibt. Da wir unendlich schnell sind brauchen wir keine Angabe einer Zeit oder Geschwindigkeit, sondern können nur aus der Anzahl aller Punkte die Zeit selbst ableiten. Unendliche Zeit. Die wiederum umfaßt alle positiven und negativen Zeiten. Das heißt, wären wir unendlich schnell, wären wir in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft zugleich vorhanden.

Das klingt erstmal abenteuerlich, daß gebe ich zu. Aber bei genauerer Betrachtung ist es logisch. Dieses Thema schlüssel ich im Kapitel "Die Hyperzeit" genauer auf.

Doch zurück zur "normalen" Zeit. Wie äußert sich Zeit?
Der Mensch kann aufgrund seines Wesens nur einen kleinen Moment der Zeit überschauen - die Gegenwart. Die Vergangenheit existiert nur in der Erinnerung und zur Zukunft fehlt die Verbindung. Diese Tatsache - des nur erkennen können der Gegenwart - führte schließlich bei einigen Philosophen zur Schlußfolgerung, daß keine Zeit existiert, sondern wir Menschen nur durch den Vergleich mit Vergangenem uns eine Zeit "konstruieren". Das heißt aber auch, wenn ich einen Gegenstand der verwittern kann lange Zeit nicht anschaue, daß er in dieser Zeit nicht verwittert, weil ich ihn nicht ansehe und damit keine Zeit für den Gegenstand verstreichen kann. Machen wir uns nichts vor - die Pyramiden von Gizeh verwittern - ob wir nun hinsehen, oder nicht. Zeit hat kein Erbarmen - weder mit den Sehenden, noch mit den Blinden. Nein - eine Zeit existiert - definitiv. Nur wir Menschen (wahrscheinlich aber auch alle anderen Lebewesen) können nur die Gegenwart erfassen. Mehr wollte die Natur auch nicht. Es reicht zum überleben in einer von Freßfeinden bevölkerten Natur. Ein Blick in die Vergangenheit ist unnütz. Da haben wir ein Gedächtnis für. Und ein Blick in die Zukunft würde unsere Freßfeinde (so wir denn welche hätten) den Hungertod sterben lassen, da wir ihnen ja geschickt ausweichen könnten. Das wäre aber fatal für alle Lebensformen auf der Erde, denn leztendlich würden alle dabei den Kürzeren ziehen. Die Fleischfresser zuerst, dann würden die Pflanzenfresser die Erde kahlfressen und dann ebenfalls zugrunde gehen. Horst Stern, mein liebster Tierfilmer - der mit seinen Berichten zum Teil auf herbe Kritik in der Bevölkerung gestoßen ist, sagte es schon ganz richtig: "Die Natur ist kein Streichelzoo, sie ist unbarmherzig und kennt nur das Gesetz des Stärkeren, oder man muß verdammt clever sein, um zu überleben."
Mit der Zeit verhält es sich gleichfalls. Im normalen Leben bemerken wir nur die Gegenwart und können den zeitlichen Verlauf nicht ändern. Daraus aber ein Fehlen jeglicher Zeit zu konstruieren ist schlicht falsch. Zwar mehren sich die Stimmen, auch unter ernstzunehmenden Wissenschaftlern, das es keine Zeit gibt, aber mit welcher Begründung tun sie es? Ist das nicht sogar ein Widerspruch zu Einsteins Relativitätstheorie? Ja - denn schließlich sagen ja alle anerkannten Wissenschaftler eine Zeitdilatation bei hohen (relativistischen) Geschwindigkeiten voraus. Glauben sie also Einstein nicht. Ist Einstein gar schon vom hohen Sockel gestoßen worden, nur gibt man es nicht zu? Nein - so einfach machen es sich die anerkannten Wissenschaftler dann doch nicht. Vielmehr wird dem unbelebten Marterial eine Zeit abgesprochen. Und uns Menschen ebenfalls, weil wir nur die Gegenwart wahrnehmen können. Damit beißt sich die Katze aber in den Schwanz. Wenn Materie nicht der Zeit, damit der Veränderung, unterliegt, wieso rostet Eisen und wieso haben wir für den Zerfall freier Neutronen eine Halbwertzeit von 885,7 Sekunden gemessen. Es dürfte doch gar nicht zerfallen, wenn es nicht der Zeit unterliegt. Und nur, weil wir nur die Gegenwart wahrnehmen können, heißt es nicht, daß es keine Zeit gibt. Und Eisen rostet!
Die Zeit ist eindimensional. Da liegt des Pudels Kern und auch die Lösung. Zeit hat für sich genommen keine Ausdehnung, sie ist punktueller Natur. Hätte Zeit eine höhere Dimension, so wie Einstein es sah, so würden wir auch zwei zeitliche Punkte auf ihr betrachten können. Das können wir aber nicht. Wir kennen nur die Gegenwart.

© 2007 / 2008 by Dirk Kalinka
Gegenwartsformel
© 2007 / 2008 by Dirk Kalinka
erweiterte Gegenwartsformel
Die Gegenwart, jener Punkt der Zeit den wir wahrnehmen können, ist demnach definiert als der unendlichste Teil aus den Summen aller positiven und negativen Einzelzeiten. Dieses ergibt Null - die Gegenwart.
Um es genauer zu nehmen: Die Gegenwart ist der unendlichste Teil der Summe aller positiven und negativen Zeiten!
Da die Zeit keine Dimension ist kann sie auch keiner Dehnung, oder Stauchung, unterliegen. Die von Einstein angeführte Zeitdilatation ist also nicht vorhanden, weil die Zeit punktueller Natur ist. Damit erledigt sich das Thema der Zeitdilatation mit all ihren Konsequenzen.
Um diesen Unstand genauer zu betrachten, müssen wir uns die Gegenwart direkt vornehmen. In der erweiterten Gegenwartsformel kann man erkennen, wie die Summe aller Zeiten sich zum unendlichsten Teil (das wäre eine Einzelperson) verhält. Das Ergebnis ist auch hier Null. Wir können also gar nicht anders, die Zeit als eine dimensionslose Größe zu erfahren. Die nebenstehenden Formeln gelten aber bur bis zur Sprunggeschwindigkeit c (Lichtgeschwindigkeit). Bei unendlicher Geschwindigkeit (v =
:) ist die Hyperzeitformel zu benutzen.

Jetzt werden Sie sich sicher fragen, warum es denn keine Zeitdialtation gibt, wo die Formeln doch Werte zwischen 0 und : ausgeben. Bedenken Sie Bitte, Zeit ist keine Dimension und kann auch nicht gedehnt, gestaucht, verdreht, oder was auch immer werden. Bis zur Lichtgeschwindigkeit bleibt Ihnen die Gegenwart erhalten. Und zwar so, wie Sie sie auch kennen. Um die Lichtgeschwindigkeit (± 30 - 50 km/s) gibt es einen kleinen Bereich mit besonderer Bedeutung - der Sprunggeschwindigkeit. Hier in diesem Bereich bricht die Zeit, wie wir sie kennen, zusammen und wird zur Hyperzeit. Erst wenn die Geschwindigkeit hoch genug ist (v = :) können alle Punkte mit all ihren Einzelzeiten zur gleichen Eigenzeit durchflogen werden. Dann ergibt daß das Bild einer Zeit mit allen Zeiten - Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart. Da wir, würden wir dort hinkommen können, nur die Gegenwart realisieren, wäre es für uns wie eine unendliche Zeit, weil wir alle Zeiten komprimiert auf unsere eigene Gegenwart haben.

© 2007 / 2008 by Dirk Kalinka
Sprungdiagramm Zeit
Ersichtlich wird das aus nebenstehendem Diagramm. Die blaue Linie stellt die Zeit dar. Bis zur Lichtgeschwindigkeit bleibt sie auf dem Wert 0. Das ist unsere wahrgenommene gegenwart.
Innerhalb einer kleinen Grenze, die um die Lichtgeschwindigkeit liegt, springt die Zeit auf die Hyperzeit. Diese erscheint uns surreal, weil sie alle Zeiten (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) beinhaltet. Bildlich gesprochen steht man direkt in der Vergangenheit, erlebt die Gegenwart und sieht gleichzeitig die Zukunft.

Einen Haken hat die Sache aber doch. Wir können keine Materie auf Geschwindigkeiten jenseits der Lichtgeschwindigkeit beschleunigen. Unsere Materie, auch unser Körper, würden sich in Informationsquanten auflösen.
Die Möglichkeit einer Zeitreise bleibt aber dennoch bestehen. Hier können alle Science-Fiction-Fans aufatmen. Allerdings wird nie ein Raumschiff, oder auch nur ein Mensch, direkt in der Zeit reisen können. Dieses geht leider - oder besser - "Gott" sei Dank nicht. Damit wäre uns schonmal die Möglichkeit genommen einen unliebsamen Urahn zu meucheln.
Nach meinem Dafürhalten funktioniert eine Zeitreise nur auf indirektem Weg über die Informationsquanten.
Nun kann ein mit Masse behafteter Körper nicht auf unendliche Geschwindigkeit beschleunigt werden, so daß uns materielle (
körperliche ) Reisen durch die Zeit leider nicht möglich sind. Aber indirekt funktionieren sie doch - indem wir Informationen aus dem mit überlichtschnellen Teilchen angereicherten Raum wieder auf Unterlichtgeschwindigkeit bringen - sie gleichsam "ausfrieren".
Was Sie sich darunter vorstellen können finden sie im Artikel "
Der Prometheus-Effekt".


Fazit:
Es gibt eine Zeit. Und sie ist, wie Newton es schon richtig bemerkte, eine stetig voranschreitende Zeit. Wir können ihr nicht entfliehen und ihr auch nicht entgegenrennen. Sie ist ein universelles Uhrwerk. Eisen rostet, ob ich nun hinsehe oder auch nicht. Die Sterne erlöschen irgendwann, ob wir Menschen dabei zusehen oder nicht, spielt keine Rolle. Nur die Erfahrung der Zeit ändert sich. Wir Menschen sind nur für die Gegenwart mit geeigneten Sinnesorganen (unserem Bewußtsein) ausgestattet. Die Zeit erscheint uns wie ein stetes Fließen aus der Vergangenheit in die Zukunft hinein. Dabei ist Zeit dennoch dimensionslos, weil wir nur einen ausgesprochenen Punkt, die Gegenwart, wahrnehmen können. Auch ohne unsere eingeschränkte Wahrnehmung wäre die Zeit ohne eine Dimension. Sie "ist" einfach. Und für die Zeit ist unsere Einteilung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht vorhanden, weil sie in ihr nicht vorkommen. Erst unsere Betrachtungsweise macht aus einem Geschehnis, welches 20 Jahre zurückliegt, eine Vergangenheit. Zeit ist überall die Gleiche - die einzige Zeit.
Aber, es haben immer wieder Menschen von anderen Zeiten berichtet die sie erlebt haben wollen, ohne jedoch zu diesen Zeiten gelebt zu haben. Konnten sie den Vorhang der Zeit ein wenig lüften, ohne unsere Zeit zu verlassen? Ja - sie konnten. Und Sie können es ebenfalls, wenn auch nur unkontrolliert. Hier ist Ihre Empfindungsfähigkeit gefragt. Sensible Menschen können tatsächlich Informationsquanten direkt empfangen, weil auch unsere Gedanken, Gefühle und weitere mentalen Eigenschaften aus Informationsquanten aufgebaut sind. Liegt ein besonderer mentaler Zustand vor, so kann es passieren, daß Sie direkt Informationen aus dem Hyperraum abfangen und für Ihre Erinnerungen halten. Das wäre zum Beispiel ein Déjà-vu-Erlebnis für Sie. Sie glauben an einem Ort zu sein den Sie schonmal besucht haben. Allerdings wider besseren Wissens, daß Sie dort noch nie gewesen sind. Sie haben dabei nur für Sie "falsche" Zeiten im Kopf, die Sie versuchen mit Ihrer Gegenwart und Ihrer Erinnerung in Einklang zu bringen. Die Informationen über den Ort, den Sie vorher noch nie besucht haben, haben Sie aus "abgefangenen" Informationsquanten. Sie haben für sie wie eine Antenne fungiert.
Quantenphysiker stoßen bei ihrer Arbeit auf zeitliche Probleme, weil die Quanten scheinbar instantan (ohne zeitliche Verzögerung) "kommunizieren können. Egal wie weit die Quanten voneinander räumlich getrennt sind, sie "wissen" um den Zustand des jeweiligen Partnerqants. Ein ernster Hinweis auf die Hyperzeit, da nur sie die instantane (zeitlose) Übertragung von Informationen (Informationsquanten) erlaubt.
Es gibt also Möglichkeiten die Zeit auszutricksen und zumindest eine virtuelle Zeitreise zu erleben. Dazu bräuchten wir nur die entsprechenden Informationsquanten "auszufrieren", um sie somit für uns sichtbar zu machen. Näheres finden Sie darüber im Kapitel "
Der Prometheus-Effekt".

       

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